Führungsstimmen: Die große Auswertung – Was Männer und Frauen wirklich unterscheidet

Shownotes

Acht Interviews, fünf identische Fragen, ein gemeinsamer Nenner: Vertrauen. In dieser Auswertungsfolge ziehen Björn und Ailyn Bilanz über die komplette Führungsstimmen-Serie – vier männliche und vier weibliche Führungskräfte aus dem Sales-Umfeld, die offen über ihren Führungsalltag gesprochen haben. Mit dem klaren Disclaimer vorweg: Acht Stimmen sind keine Studie. Aber die Tendenzen, die sich über alle Gespräche hinweg zeigen, sind zu klar, um sie zu ignorieren.

Frage 1 – Was bedeutet Führung für dich heute ganz persönlich? Gemeinsamkeit: Alle acht sind sich einig, dass die beste Fachkraft nicht automatisch die beste Führungskraft ist. Menschlichkeit und Vertrauen werden von allen als Grundvoraussetzung genannt. Unterschied: Männer definieren Führung eher strukturiert und systemisch (Säulen, Blocker, Barrierenabbau). Frauen betonen die emotionale, begleitende Komponente – und der Begriff „Mut" taucht ausschließlich in den Frauen-Interviews auf.

Frage 2 – Wann hast du zuletzt einen Fehler gemacht und wie bist du damit umgegangen? Gemeinsamkeit: Alle acht kommunizieren Fehler offen, schnell und ohne Ausreden. Unterschied: Männer beschreiben operative, systemische Fehler (Prozesse, CRM, Zahlen). Frauen beschreiben Fehler bei Personalentscheidungen und emotionalen Situationen – und verarbeiten sie sichtbar intensiver.

Frage 3 – Was fällt dir am schwersten loszulassen und warum? Gemeinsamkeit: Alle acht nennen Loslassen als eine der zentralen Führungsherausforderungen. Unterschied: Männer lassen operative Aufgaben und Kontrolle über Prozesse/Ergebnisse schwer los. Frauen kämpfen eher mit inneren Maßstäben – Perfektionismus, Tempo, Selbstvergleich.

Frage 4 – Was hast du von deinem Team gelernt, das du vorher nicht verstanden hast? Gemeinsamkeit: Alle betonen Bottom-up-Lernen als echte Führungsaufgabe und erkennen die Grenzen der eigenen Perspektive an. Unterschied: Männer lernen eher konkrete Methoden und Techniken. Frauen lernen eher, eigene Erwartungen und Maßstäbe zu relativieren – ein Punkt, an dem Björn im Gespräch bewusst nachhakt und die Frage nach dem „Warum" stellt.

Frage 5 – Unternehmenskultur ist eine tägliche Entscheidung. Welche triffst du immer wieder bewusst? Gemeinsamkeit: Alle lehnen "Werte an die Wand" ohne gelebte Praxis ab. Unterschied: Männer denken eher systemisch (Messbarkeit, Beispielhaftigkeit, Verlässlichkeit). Frauen setzen auf beziehungsorientierte Kultur (Vertrauen, Loyalität, Kundennähe, Offenheit).

Die fünf großen Erkenntnisse der Serie

Vertrauen ist der gemeinsame Nenner – kein anderes Wort taucht in allen acht Gesprächen so präsent auf. Der überraschendste Unterschied: Männer lassen operative Kontrolle los, Frauen lassen innere Maßstäbe los – dieselbe Herausforderung, zwei völlig unterschiedliche Orte. Alle acht sprechen offen über eigene Fehler, aber die Art der Fehler unterscheidet sich deutlich zwischen operativ und personell/emotional. Durch die Bank bestätigt: Die beste Fachkraft ist nicht automatisch die beste Führungskraft. Überraschung in beide Richtungen: Männer zeigten mehr Verletzlichkeit als erwartet, Frauen mehr Härte und Konsequenz als erwartet.

Die drei prägnantesten Zitate der Serie „Sei einfach ein guter Mensch." – Michael Larche „Ich hätte nein sagen können, aber ich bin gar nicht auf die Idee gekommen." – Olimpia Hordynski „Die beste Führungskraft ist die, die gehen kann." – Sandra Laschow

Zum Schluss diskutieren Björn und Ailyn, warum Frauen eher lernen, ihre Erwartungen zurückzuschrauben, und ob das an sozialisierten Mustern liegt, die sich nicht per Quote auflösen lassen. Und: Warum die beste Führungskraft nicht die ist, die am lautesten managt, sondern die, die Menschen wirklich führt.

Ein herzliches Dankeschön an alle acht Gäste der Serie: Sandra Laschow, Olimpia Hordynski, Juliane Gerth, Karolin Voß, Ben Bauer, Michael Larche, Till Brendel und Robin Stabenow.

Kapitelmarken (ca., aus dem Gespräch abgeleitet) 00:00 – Intro 00:53 – Rückblick auf die Serie & Dank an die acht Gäste 02:14 – Frage 1: Was bedeutet Führung persönlich? 07:27 – Frage 2: Umgang mit eigenen Fehlern 13:29 – Frage 3: Was fällt am schwersten loszulassen? 20:01 – Frage 4: Was habt ihr vom Team gelernt? 27:54 – Frage 5: Unternehmenskultur als tägliche Entscheidung 30:54 – Die fünf großen Erkenntnisse der Serie 33:22 – Die drei prägnantesten Zitate 35:34 – Ausblick auf die letzte Folge der Serie 35:50 – Persönliches Fazit: Björns und Ailyns größtes Learning 37:41 – Verabschiedung & Dank

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00:00:01: Ein Beispiel zu geben ist nicht die wichtigste Art, wie man andere beeinflusst.

00:00:05: Es ist die einzige!

00:00:07: Das hat mich ich gesagt, das hat Albert Schweizer gesagt, Nobelpreisträger übrigens aber super klug hört sich an und damit herzlich willkommen bei ungefüllter.

00:00:16: der authentische Cellspots Podcast.

00:00:19: es ist das vorletzte Intro dass wir hier gerade sprechen.

00:00:23: Wir haben's euch ja schon vorher verraten.

00:00:28: Wir haben euch auch versprochen, dass wir das Thema Frauen und Männerstimmen, Führungsstimmen nochmal mit euch auswerten.

00:00:35: Auch wenn wir wissen, dass acht Teilnehmer und Teilnehmerinnen insgesamt noch nicht für eine ganze Studie reichen, wollten wir euch trotzdem mal Tendenzen geben.

00:00:42: denn ich glaube tatsächlich nachdem ich die Auswertung gelesen habe und wir haben nicht vorgeschaut was du denkst, dass man auch wenn wir jetzt acht sich gehabt hätten wahrscheinlich bei derselben Tendenz gelandet werden.

00:00:53: Voll!

00:00:54: Also ich gehe da... Total mit.

00:00:56: Ich glaube nicht, dass irgendetwas anderes dabei rausgekommen wäre.

00:01:01: Ich bin tatsächlich sehr gespannt wie die Community das sieht.

00:01:06: was ich da sehr spannend finde ist, dass ich ganz viel von dem ich gedacht habe, dass es kommt auch bestätigt gesehen hat muss ich sagen in beide Richtungen.

00:01:16: das fand ich fand ich sehr spannend Und insofern ja, also super spannend.

00:01:22: Ich möchte an dieser Stelle mal Danke sagen allen die dabei gewesen sind.

00:01:25: ich fange bei den Damen an.

00:01:27: vielen Dank an Sandra an Olympia an Julian und dann Karolin und natürlich auch an Ben Michael Till und an Robin das schonmal vorab dafür dass ihr euch Ja Mal die Hosen runter gelassen habt und sehr spannende Interviews mit uns geführt oder die Röcke hoch genau richtig Schon schon sehr spannend muss ich sagen was da was dabei so rausgekommen ist

00:01:47: Sehr cool.

00:01:48: Wir werden euch jetzt immer abwechselnd zu den einzelnen Fragen mal die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die wir auswerten konnten natürlich in akribisch der Kleinstarbeit und tagelang wach sein nachts ohne KI.

00:02:03: Ich hoffe ihr hört die Euräne raus einmal vorlesen und wir sind dann gespannt was ihr dann tatsächlich auch mal später vielleicht noch dazu sagen habt.

00:02:12: Björn fange doch einfach an!

00:02:14: Genau, erste Frage vielleicht dazu nochmal zu erklären.

00:02:16: Wir haben alle Fragen oder allen acht die gleichen Fragen gestellt so dass wir wirklich auch dann Antwort technisch darauf eingehen können.

00:02:25: Die erste Frage war was bedeutet Führung für dich heute ganz persönlich?

00:02:31: Und ich muss gestehen fand ich schon super spannend.

00:02:34: Ich habe so zwei drei Sachen wo ich gleich gerne noch mal drauf eingehen würde.

00:02:41: Also ganz klar und das ist was, was ich voll unterstreichen würde.

00:02:46: Alle acht sind sich einig die beste Fachkraft ist nicht automatisch die beste Führungskraft.

00:02:50: Ich glaube etwas Eileen was wir im Sales zu hundert Prozent unterschreiben können.

00:02:54: der beste Seller ist nicht Automatisch der beste Teamlied.

00:02:57: Da bin ich auch echt happy dass das als Ergebnis rausgekommen ist muss ich sagen.

00:03:01: Total muss ich auch sagen.

00:03:03: Der zweite die zweite Gemeinsamkeit und das is was was mich mich persönlich sehr gefreut hat, weil ich finde das ist ein ganz wichtiges Thema.

00:03:12: Menschlichkeit wird von allen als Grundvoraussetzung genannt und das ist etwas wo ich sagen muss wir hadern ja auch oftmals mit unserer Branche.

00:03:22: Wir hadern oft mal mit unserem Safe Job Und dass es für mich einer der Punkte wo ich gedacht habe so wow wenn das so gelebt wird dann ist es cool.

00:03:36: Ich muss gestehen, ich habe es leider auch schon oft genug anders erlebt.

00:03:40: Deshalb sind diese acht für mich halt aber auch echt Role Models und ich finde einfach grandios dass sie alle das durch die Bank weg bestätigt haben.

00:03:48: Das Thema Vertrauen ist auch ganz wichtig bei allen und insofern ja das sind eigentlich so Gemeinsamkeiten wo ich sage okay da ist wenig wie soll man sagen wenig Fach und mehr Mensch.

00:04:04: Und das war für mich schon mal eine erste große Erkenntnis bei Gemeinsamkeiten.

00:04:09: Jetzt kommen wir zu den Unterschieden, finde ich super spannend.

00:04:14: Eigentlich ist es völlig klar oder?

00:04:17: Die Männer neigen zur strukturierten systemischeren Definitionen.

00:04:21: Vier Säulen, Blocker-Remover, Barrierenabbau und et cetera.

00:04:25: Lustigerweise ist das in den Fraueninterviews viel weniger ein Thema gewesen sondern da viel mehr die emotionale und begleitende Komponente gewesen.

00:04:36: Also ich möchte gerne mal Spiegel sein, ich möchte motivieren.

00:04:40: Ich übernehme Verantwortung wenn es nicht gut läuft.

00:04:44: Das ist wirklich was!

00:04:46: Und jetzt kommt für mich der spannende Punkt und da möchte ich einmal an meine männlichen Führungskollegen appellieren Der Begriff Mut taucht nur bei den Frauen auf um Männer.

00:04:58: fragt euch mal warum.

00:05:02: Einerseits glaube ich, ist es ein klassisches Sales-Thema.

00:05:04: Kannst du dich ändern als wir mal den Boys Club gemacht haben ganz am Anfang?

00:05:08: Frauen im Sales brauchen Mut auf jeden Fall.

00:05:12: Aber das sind so Geschichten wo ich denke, warum nicht als Mann auch?

00:05:18: Warum brauchst du als Mann keinen Mut?

00:05:20: Warum ist das kein Thema?

00:05:23: Ja, gibt es natürlich zwei Möglichkeiten.

00:05:25: Gibt's halt wirklich die Möglichkeit dass Frauen darüber offen sprechen weil sie generell tatsächlich einfach mutiger sein müssen bei den kleinsten Sachen was Männer so gar nicht nachvollziehen

00:05:37: können?

00:05:38: Das zweite ist natürlich das Männer eventuell auch mutig sind und auch da irgendwie diesen Mut auch erwarten, aber sie reden darüber gar nicht.

00:05:48: Setzen das voraus oder gegebenenfalls spricht man über mutig sein nicht?

00:05:53: Weil das kommt vielleicht nicht so gut an oder so?

00:05:57: Also könnte ich definitiv so unterschreiben.

00:06:03: Spannende Geschichte.

00:06:04: schon mal würde.

00:06:04: ich würde aber alles so aufgrund der eigenen Erfahrung auch unterschreiten muss ich ganz klar sagen ist nichts dabei, was sich für mich komisch anfühlt.

00:06:14: Und ich finde die Unterschiede sind auch wenn sie doch sehr abgrenzend sind.

00:06:20: also es ja eher man sieht schon das gibt es eine Lage und andere ist es.

00:06:23: aber trotzdem finde ich persönlich noch nicht wo ich sage oh schwierig da finde ich die eine Seite besser als die andere oder andersrum.

00:06:32: Die Frage die ich mir tatsächlich gestellt habe ist natürlich jetzt schon wissen wie die ganze Auswertung wenn Männer und Frauen, die einen sehr strukturiert und eher systematisch schematisch und die anderen eher emotionaler an Sachen gehen.

00:06:47: Ob nicht generell für eine gute Führung eigentlich die Mischung aus Beinen?

00:06:53: das Geheimnis ist für ein gutes Team dass man eigentlich immer diese Co-Parenting wollte ich gerade sagen weil dieses Co-Management braucht da man von beiden Seiten dann doch das Idealste

00:07:05: hat.

00:07:06: Co-Parenting ist eigentlich schönes Wort.

00:07:08: Da muss man halt ehrlicherweise sagen, oder?

00:07:10: Es hat ja einen Grund warum Eltern zwei sind oder so meistens jedenfalls und das finde ich ein guten Vergleich.

00:07:19: Spannend, spannend!

00:07:20: Eileen mach mal Nummer zwei weiter jetzt wird's auch spannendes Thema.

00:07:27: Also Frage zwei Wann hast du zuletzt ein Fehler gemacht und wie bist du damit umgegangen?

00:07:33: die Gemeinsamkeiten Alle acht kommunizieren Fehler sehr offen.

00:07:37: Also kein einziger Gast hat gesagt, dass der Fehler versucht zu verschweigen.

00:07:42: Finde ich gut.

00:07:43: da auf eine Kommunikation jetzt kann man natürlich sagen wird jetzt vielleicht auch nicht jeder zugeben das er Fehler mal verschweigt.

00:07:49: Aber ich glaube es ist ja nicht nur wichtig wie man einen Team führt sondern letztendlich auch in der Führungsposition was man so von dem Team erwartet.

00:07:58: und da ist Fehler offen zu kommunizier'n Nicht nur eine Einbahnstraße an beide Richtungen.

00:08:04: Von daher, wenn man Fehler nicht kommunizieren würde und man hätte das jetzt behauptet, dann hätte man glaube ich auch keine gute Teamführung insgesamt.

00:08:13: Weil man ja das reinspiegelt und man kriegt es ja auch zurück.

00:08:16: Von daher gehe ich einfach davon aus dass wir alle die Wahrheit gesagt haben.

00:08:20: Alle betonen, dass Schnelligkeit in der Kommunikation wichtig ist also dass man tatsächlich, wenn es um bestimmte Fehler geht, die man gemacht hat, schnell und offen auch kommuniziert sich zurückhält, sondern dass man das eben auch transparent macht und Transparenz hat auch was mit einer gewissen Schnelligkeit zu tun.

00:08:41: Und alle stehen dazu ohne Ausreden zu suchen!

00:08:45: Das heißt jeder von denen hat schon Fehler gemacht, hat sich fürs Team gestellt und gesagt yes den Hut setze ich mir auf ist scheiße gelaufen habe ich gemacht um sorry müssen wir anderen oder werde ich besser machen.

00:08:57: aber sie haben alle ganz offen dazu gestanden ohne irgendwie zu sagen ja aber Die Unterschiede, auch hier wieder ziemlich ähnlich wie bei dir.

00:09:09: Männer beschreiben operative systemische Fehler also alles was man Prozessen, CRM-Projekten oder eben auch Zahlen zu tun haben.

00:09:16: Frauen beschreiben Fehler im Bereich Personalentscheidung und emotionale Situationen.

00:09:21: Tatsächlich fand ich ganz spannend.

00:09:24: Ich meine, dass es mit der Sandra Landschuh damals war die gesagt hat, dass sie zu lange an ihrem toxischen Topseller festgehalten hat obwohl sie wusste das ist überhaupt nicht gut und sie da ein bisschen länger dran gehalten hat als sie sollte.

00:09:40: Ich glaube die sind wenn ich mich recht erinnere nachdem es dann doch irgendwann mal zum Buch kam auch im Guten auseinander gegangen habe immer noch Kontakt.

00:09:47: Aber hier sieht man eben, was die Fehlerentscheidungen betrifft.

00:09:52: Die sind dann bei Frauen nicht irgendwie mit Projekten oder Saleskills basiert sondern sie sind tatsächlich auch hier wieder eher emotional zwischen menschlich und persönlich.

00:10:04: Weitere Unterschied ist... ...die emotionale Verarbeitung der Fehler ist bei den Frauen deutlich präsenter.

00:10:10: Olympia hat einen sehr, sehr intensive Geschichte gegeben und jeder der Olympia auch kennt.

00:10:17: Und ihre Gründer-Story hört weiß dass sie mal vor eine Entscheidung gestellt wurde recht schnell ein Team zu kündigen obwohl sie gerade die Neue war und das was mit ihr gemacht hat tatsächlich.

00:10:28: Das letzte ist dass Männer häufiger systematische Antworten auf Fehler finden und auch entwickeln.

00:10:38: Auch hier wieder Frauen sehr weich und empathisch.

00:10:43: Und Männer irgendwie so total roboterstrukturartig, obwohl das ja eigentlich gar nicht so ist.

00:10:49: aber ich finde in der Auswertung klingt es total krass danach.

00:10:52: Obwohl ja beides total wichtig und essenziell ist.

00:10:55: Das heißt auch nicht bei den Auswärtungen dass die Männer oder die Frauen das eine von den anderen nicht haben.

00:11:01: Es ist nur so, dass es in den Gesprächen tatsächlich viel häufiger betont wurde und dementsprechend kommen diese Unterschiede auch hervor.

00:11:09: Das ist vielleicht auch noch mal wichtig zu wissen.

00:11:12: Ja, total.

00:11:13: Was ich spannend finde, Fehlerkultur offensichtlich bei allen ein großes Thema was gut funktioniert.

00:11:18: für mich der viel krasser Punkt ist aber tatsächlich ja den du jetzt gerade angesprochen hast nämlich der Umgang damit.

00:11:25: und das ist was da muss sich mal eine Lanze berechen für weibliche Führung.

00:11:30: Leute macht euch mal ein bisschen weg von Technologie, Technologie und keine Ahnung was.

00:11:38: wir haben dafür sieben tausend fünfhundert Prozesse.

00:11:40: Wir werden damit umgehen.

00:11:41: all diese ganzen Dinge Das ist eine Geschichte muss ich ehrlich sagen.

00:11:47: da kommt mir manchmal der Mensch auf der anderen Seite zu kurz.

00:11:51: Weißt du wie ich mein?

00:11:52: Und das ist wirklich was so wo ich denke so Daa... an männliche Führung definitiv Nachholbedarf.

00:12:02: Ja, wobei ich auch wiederum sagen muss dass sehr einfühlsam und sehr empathisch und sehr mit fühlt natürlich auch auf der Frauenseite schon auch dazu führen kann.

00:12:14: Dass man vielleicht Sachen auch eher mit nach Hause nimmt, dass man Dinge nicht loslassen kann und das Schicksal von jemand anderen auch sehr krass berührt.

00:12:26: Keine Ahnung, ich habe einen Mitarbeiter an meinem Team.

00:12:30: Der hat jetzt gerade seinen Vater verloren und der arbeitet erst mal nicht gut.

00:12:34: Dann hat man dafür ein gewisses Maß natürlich an Verständnis.

00:12:38: Jetzt sagen wir mal er fällt aber immer länger aus und wird auch mittlerweile sehr unzuverlässig.

00:12:42: das dann eventuell... Das ist auch unser siebes Thema und das heißt auch nicht dass Frauen da einfach eine längere Leitung haben.

00:12:50: Aber ich glaube Frauen würden in dieser Situation ein bisschen länger Verständnissen haben mitgehen bevor sie eine Entscheidung treffen, wobei diese Entscheidung dann auch ich glaube sehr gut validiert ist und das ein endgültiger Schritt ist.

00:13:03: Wo ich Männern unterstellen würde dass die in der Führung wahrscheinlich ein bisschen früher weniger Verständnis haben aber auch gegebenenfalls eine zu schnelle Entscheidung treffen anstatt halt doch noch mal mit länger zu gehen.

00:13:16: also es ist sehr sensibles Thema und schwieriges

00:13:20: definitiv.

00:13:20: Aber

00:13:21: ich glaube das eine Balance zu finden so wie es mit vielen Dingen im Leben ist.

00:13:25: Hier, glaube ich, hier ist der Key aber das ist nicht einfach.

00:13:29: Ja total!

00:13:31: Total!

00:13:32: Super spannendes Thema auf jeden Fall auch an dieser Stelle geht für mich schon voll auf mein persönliches Fazit zum Schluss.

00:13:40: Da zahlt dieser Punkt schon sehr drauf ein.

00:13:42: Ich bin gespannt was du dazu sagst.

00:13:44: All right!

00:13:46: Ich mache die dritte Frage.

00:13:47: Spannendes Thema auch?

00:13:48: Was fällt dir am schwersten los zu lassen und warum?

00:13:52: Ich muss gestehen, das war mit den Jungs.

00:13:55: War das sehr spannend die Interviews zu führen?

00:13:58: Weil ich mich sehr darauf gefreut habe was sie sagen.

00:14:01: Ich fange mal an mit Gemeinsamkeiten.

00:14:04: alle weil es ist einfach nur ein Punkt.

00:14:07: Alle wirklich alle erkennen das als eine der zentralen Führungsaurausforderungen und ich kann aus eigener Erfahrung sagen ja doch stimmt Das ist wer dieses interview jetzt sieht sich im Wohnmobil sitzen Im rücken des mehr Und ich habe wieder mal kein Firmenotbo, kein Firmenhendi dabei.

00:14:26: Ich lasse los!

00:14:28: Ich bin einfach für zehn Tage nicht erreichbar für meinen Job und ich muss gestehen das ist wichtig und das ist super super wichtig.

00:14:36: es ist aber auch beinig größte Herausforderung.

00:14:39: insofern kann ich das voll und ganz nachvollziehen.

00:14:42: Unterschiede und jetzt wird es wirklich mal spannend.

00:14:45: Die Herren der Schöpfung, so geht's mir auch gerade, lassen operative Aufgaben los.

00:14:50: Kontrolle über Prozesse-Dealsergebnisse

00:14:52: usw.,

00:14:53: ich hab keine Ahnung.

00:14:54: wo wir diesen Monat rauskommen weiß ich nicht.

00:14:58: Die Frauen lassen innere Maßstäbe los Perfektionismus Geschwindigkeit selbst vergleichen Und das ist halt schon für mich ein sehr, sehr gravierender Unterschied.

00:15:11: Weil auch das zahlt einen auf was wir eben schon hatten.

00:15:13: Wir Männer denken oftmals offensichtlich sehr technologisch und die Frauen sind da viel emotionaler unterwegs.

00:15:20: Das ist der deutlichste Unterschied in der ganzen Serie.

00:15:23: Die Männer kämpfen mit extremen Kontrollverlust und Frauen mit ihren internen Stammplatz.

00:15:30: Ja finde ich crazy.

00:15:32: Es gibt eine Ausnahme Robin Da geht es um innere Haltung, Sicherheitsbedürfnis akzeptieren.

00:15:38: Der wirklich da auch ein bisschen anders unterwegs war.

00:15:41: bei allen anderen ist das komplett gleich.

00:15:46: Ich kann das voll und ganz nachvollziehen.

00:15:47: mit dem loslassen wie's mit dir?

00:15:50: Ja auf jeden Fall.

00:15:52: tatsächlich fand ich aber ganz interessant also auch wenn dass der T-Nur insgesamt dann aus den Gesprächen schon in diese Richtung geht hat Ben ja schon auch zugegeben das am richtigen Kontroll Control Freak

00:16:04: war,

00:16:05: dass da halt vieles selber machen musste.

00:16:08: Das heißt Kontrolle hier loslassen ist nicht so einfach für ihn gewesen aber nicht nur im Prozess zu ein, sondern auch tatsächlich in den Führungsbereich.

00:16:16: und bei der Sandra ... Nee, bei Caroline war das genau.

00:16:22: Da war ich tatsächlich damals auch ziemlich überrascht, dass sie gesagt hat, dass es schon schwierig hat, Schwierigkeiten hat, loszulassen vor allen Dingen auch wenn sie mit Urlaub ist oder sowas weil sie sich selbst immer vergleicht und dann doch mehr diesen Selbstvergleich hat, weil sie operativ sehr gut war.

00:16:37: Das ist natürlich nochmal eine bohren sondere Situation, wenn man Top-Performer war und dann in einer Mannschaft hat wo nicht alle so sind und nicht alle gleich arbeiten und dass man dann natürlich sagt Gott das muss ich kontrollieren?

00:16:49: Weil naja die kriegen das nicht hin und ich sehe das irgendwie und da hat Karolin tatsächlich dann nicht so gut erstmal loslassen können was so die selbst dass die Selbstvergleich angeht beispielsweise.

00:17:04: Insgesamt der TNO schon auch in die Richtung, aber bei dem konkreten Beispiel hatte sie dann doch ein bisschen Probleme.

00:17:10: Ja voll!

00:17:11: Was bei Ben, was ich ganz toll fand das er da so offen darüber gesprochen hat wir haben ja generell auch schon mal oder ich bei ihm auch schon einmal mit ihm drüber gesprochen dieses Thema du läufst halt irgendwann auch Auch da in den Burnout rein, wenn du nicht aufpasst.

00:17:25: Und Ben hat da sehr deutlich mal gesagt wie das auch gesundheitlich belastet und deshalb ist glaube ich für mich einer der wichtigsten Punkte loslassen.

00:17:35: Ich habe es heute gerade in meinem Link im Beitrag gehabt.

00:17:38: Nur so nebenbei die sind alle vorgeschrieben außer der Heute, der war live aber alles andere ist vorgeschrien.

00:17:44: Ey!

00:17:44: Ich hab Urlaub fertig also lasse ich los Und nichts kann so wichtig sein, dass es mich dabei stören kann.

00:17:52: Steht übrigens auch in meiner Abwesenheitsnachricht.

00:17:54: also insofern ist so ganz ganz ganz wichtiger Punkt.

00:17:59: was ich spannend finde aber auch da wieder ist dieser Unterschied wie gesagt Texteck und emotional das Fühlen.

00:18:07: Das was Caroline gesagt hat finde ich super spannend einfach Auch das Loslassen des eigenen Anspruchs und das loslassen dessen von anderen erwarte, dass sie den gleichen Anspruch erstens haben wie ich ihn habe an Arbeit und alles was damit zu tun hat.

00:18:24: Und zweitens aber auch das Loslassen des eigenen Anspruchs nämlich das Anspruch daran, dass jeder andere genauso gut ist wie.

00:18:30: ich fand eine super spannende Geschichte.

00:18:34: Kommen wir wieder auf die Geschichte nicht?

00:18:36: Jeder Top Performer ist eine gute Führungskraft.

00:18:39: Das ist einer der wichtigsten Dinge glaube ich, die man lernen muss.

00:18:43: Ja und Karo hat tatsächlich ja gesagt Sie lernen musste und mittlerweile auch glaube ich sehr gut in diese Richtung arbeitet, dass sie eher Fragen stellt anstatt zu bewerten.

00:18:55: Und das ist natürlich auch nochmal diesen Maßstab, den man von sich selbst auf andere Projekte so ein bisschen wegzunehmen...

00:19:00: Ja!

00:19:01: ...weil – und es ist ja auch völlig menschlich– bewertet und mit einer Theorie rausgeht, bevor man überhaupt wirklich die Wahrheit weiß.

00:19:11: Das kann man nur durch eine Frage.

00:19:13: Jetzt sind wir im Sales.

00:19:14: da wird ja immer gesagt, man soll Fragen stellen und dann sieht man mal wieder hier sind nur Menschen haben wir fast vergessen auch mal an den Stellen in Fragen zu stellen muss man sich erinnern muss man machen darf man nicht gleich bewerben und schon gar nicht in der Führungsebene weil das was natürlich passiert um Gottes Willen aber es ist sehr gefährlich weil man so schnell ein Team Mitglieder abstempelt und vielleicht auch unbewusst aber auf einem Abstellgleich setzt, was natürlich zur Konsequenz hat dass man sich weniger um diese Person kümmert.

00:19:44: Dass sie vielleicht nicht die richtige Aufmerksamkeit bekommt ohne das auszunehmen ich hasse diesen Menschen oder so macht sondern eher aus einem ganz anderen Bewertungs-Hintergrund tatsächlich.

00:19:52: Das finde ich auch sehr spannend den Zusammenhang da für mich zu reflektieren was es für Auswirkungen haben könnte.

00:19:58: Ja voll sehe ich auch so.

00:20:01: Frage vier Was hast du von deinem Team gelernt, dass du vorher nicht verstanden hast?

00:20:07: Die Gemeinsamkeiten alle betonen bottom-up lernen als echte Führungsaufgabe.

00:20:13: Also das man tatsächlich von seinem Team noch so einiges lernen kann und auch dafür offen sein muss!

00:20:18: Das ist ja auch so'n Ding.

00:20:19: also was kann ich bei meinem Team lernen?

00:20:21: Ja nur das was sich auch zulasser.

00:20:23: Wenn ich mich da hinstelle und sage Ich weiß das Vielleicht eben gerade auch, wenn man Top Performer war und man meint es besser zu wissen.

00:20:30: Dann kommt man da nicht gut beim Team an und gleichzeitig nennt man noch nicht mehr viel.

00:20:39: Die andere Gemeinsamkeit ist das alle die Grenzen ihrer eigenen Perspektiven erkennen.

00:20:44: Das fand ich tatsächlich sehr, sehr spannend dass man als Führungskraft zumindest die acht Personen schon verstanden haben, dass sie natürlich in ihrer Rolle ... eine gewisse Perspektive einnehmen, und dass die aber auch nur bis zu einer bestimmten Grenze eingeschränkt ist.

00:21:03: Und das man vielleicht auch je nachdem wie lange man das schon macht... ... sowieso noch mal eine eingeschrenktere Perspektiv hat.

00:21:09: Beispiel wenn ich seit fünf Jahren beispielsweise keinen Negotiation mehr gemacht habe oder kein Discovery Call oder kein Cold Call, kein Outbound pass auch immer ...dann bin ich da sehr eingeschränkt, wenn... ...ich als Teamführung sage das ist doch nicht so schwer.

00:21:26: Oder was musst du nur so und so machen?

00:21:28: Und dann kommen wir zu dem Punkt zu den alten Menschen auf LinkedIn,... ..."die irgendwie seit zwanzig Jahren Zells machen...".

00:21:34: "...und über die wir uns schon das öfteren mal ausgelassen

00:21:36: haben.".

00:21:37: Du und Ichbjörn.

00:21:38: Die nämlich sagen Mensch, das ist auch Akquise macht man so.

00:21:41: undso.

00:21:42: Die vor zwanziger Jahren noch mit einem... ...mit einer Wehgescheibe telefoniert haben und jetzt keine Ahnung haben wie der Hase eigentlich läuft.

00:21:50: Ja, das ist halt die Gefahr wenn man dann lange vom Business weg ist.

00:21:54: Und das ist ganz klar weil du hast so eine Führungsaufgabe eben auch einfach ein Hauptschwerpunkt auf andere Themen sich zu sehr distanziert von bestimmten Dingen.

00:22:01: da muss man offen sein fürs Lernen und zum Adaptieren Weil jetzt endlich das Team sind ja diejenigen die jetzt beiberingen können wie gerade der Hase läuft und da musst du offen für sein Wenn du ne gute Führung bist, wenn nicht dann auf jeden Fall Augen zu und Ohren zu Unterschiede.

00:22:18: Männer lernen eher konkrete Methoden und Techniken, Kommunikationsstil, Gap-Selling, Feedbackprozesse.

00:22:26: Auch hier wieder sehr skillastig.

00:22:29: Frauen lernen eher ihre eigenen Erwartungen und Maßstäbe zu relativieren.

00:22:34: Also auch wie in der vorherigen Frage auch wieder eine andere Einschätzung und ein anderer Ansatz als bei den Männern ist für mich natürlich so ein bisschen die Ja, die Frage wie da auch der Führungsgesicht gegebenenfalls ein bisschen unterscheidet.

00:22:56: Wenn Männer mit bestimmten Techniken und Methoden ankommen und Frauen eher mit Erwartungen und Maßstäben weil die Probleme aus den Teams heraus sie sind ja bei der männlichen weiblichen Führung werden die ja dieselben sein.

00:23:14: Es sind andere Menschen aber am Ende sind dieselben Herausforderungen.

00:23:19: Wenn man nur die eine oder den einen Schwerpunkt hat, zum Beispiel in der Technik dann ist das natürlich was wahrscheinlich auch nicht bei jedem Problem helfen kann.

00:23:28: Da sind wir wieder mit dem Co-Parenting.

00:23:33: Abschließend Männer sind extern orientiert Frauen sind eher intern orientiert.

00:23:39: also ich glaube dass festes Ganze nochmal alles ganz gut zusammen.

00:23:46: Ich muss gestehen dieser letzte Satz schlach in die Magengrube, weil er stimmt einfach durch die Bank weg und ich glaube auch hier meine vier Jungs werden das alle bestätigen.

00:24:00: Ich bin nicht mir ziemlich sicher dass es so ist.

00:24:02: wenn das aber so stimmt dann müssen wir ganz klar Führung, Führungsausbildung, Fährungsstil und Erwartungen diskutieren Weil was für mich eben ein ganz wichtiges Thema oder nen Punkt ist, Frauen lernen eher ihre eigenen Erwartungen und Maßstäbe zu relativieren.

00:24:25: Ich sag mal ganz ketzerisch why an dieser Stelle.

00:24:33: Das ist halt schon so'n Punkt wo ich sage der Schmerz.

00:24:37: Weil das zeigt für mich... Also es ist eine Grundthematik dass wir in keine Ahnung wieviel Jahren Berechtigung und gleich Behandlung.

00:24:49: Und was weiß ich nicht, was alles kämpfen drüber reden?

00:24:53: Die ist sorry da nicht.

00:24:57: Ich finde das Thema immer generell auch wenn es jetzt ein kleiner Exkurs ist aber immer sehr spannend weil letztendlich ich kann schwer auch sage ich mal auf der Basis jetzt sagen Frauen müssen müssten eigentlich dass und das machen wenn sie aber ganz anders auch erzogen wurden

00:25:13: ja

00:25:14: Ich meine, nicht nur mit ich wurde erzogen.

00:25:17: Sondern meine Eltern wurden erzogen, deren Eltern waren erzogen und es wurde also immer weitergegeben.

00:25:22: Das heißt dieses Erwartungen zurückschrauben vielleicht einstecken für andere Dinge relativieren und nicht unbedingt für alles einstehen?

00:25:30: Wir können sagen das wollen wir durch irgendwelche Quoten wegmachen oder durch irgendwelle Communities umso.

00:25:37: aber wenn dass in den Menschen verankert ist dann ist das halt lange, lange Arbeit und es wird nicht durch Quoten oder durch irgendwelche weiß ich nicht Initiativen aus der Welt geschafft.

00:25:53: Weil die sind ja letztendlich auch nur Ansätze für das Ergebnis und nicht für den Grund so.

00:26:00: Der ist ja viel psychologischer und viel tiefer.

00:26:03: und dass das eher sag' ich mal... Ja, einen Aufarbeiten von ganzen sozialen Konstrukten und Schichten.

00:26:11: Also was ja wirklich viel tiefer geht... ...was man auf den ersten Blick und wahrscheinlich auf dem zweiten Blick gar nicht so greifen kann.

00:26:18: Die Frage ist natürlich wenn wir es anfangen zu greifen wird das so monströs dass man eigentlich dastehen sagt wie soll ich das ändern?

00:26:24: Und dann wird es viel zu groß als dass man das dort angehen kann.

00:26:29: Also wenn ich was aus den vergangenen Jobs, unter denen ich ja auch teilweise gelitten habe mitgenommen habe dann hab' ich tatsächlich mir doch etwas Gutes gehört von der Chefin.

00:26:42: Was mir noch nie aufgefallen ist aber seitdem sie es einmal gesagt hat, habe ich echt drauf aufgepasst und zwar wenn Männer und Frauen einen Raum kommen Dann ist das so dass Männer sich an den Tisch setzen Wenn's nicht genug Plätze gibt Und Frauen sind diejenigen die sich an die Seite stellen Oder also stehen bleiben oder sogar den Stuhl beiseiteräumt, um jemand anderen Platz zu machen.

00:27:04: Männer machen sowas nicht.

00:27:06: Das sind so viele Kleinigkeiten die aber auch darauf einwirken dass Frauen sich zurücknehmen Erwartungshaltungen zurück nehmen Sachen nicht kommunizieren.

00:27:15: nach vorne Männer vielleicht manchmal auch bisschen zu doll mit der Tür ins Haus

00:27:21: Aber die machen das.

00:27:23: Das sind so... Da kommen wir wirklich zu den sozialen Tiefen, auf die wir heute hier nicht eingehen wollen.

00:27:28: Aber definitiv aus diesen.

00:27:30: Frauen gehen mit ihrer Erwartungshaltung zurück und haben andere Maßstäme relativieren dir und Männer ihm nicht.

00:27:36: Ich

00:27:37: habe mich sofort in diese Denkspirale gebracht.

00:27:40: Bin ich voll dabei!

00:27:43: Ihr merkt?

00:27:44: Alles ist live.

00:27:44: Ich ziehe mal eben um weil ich muss an den Strom.

00:27:51: Alles klar, genau richtig.

00:27:56: Wenn Unternehmenskultur eine tägliche Entscheidung ist, welche triffst du immer wieder bewusst?

00:28:02: Und das ist für mich jetzt wirklich spannend.

00:28:07: Alle lehnen vielleicht mal Gemeinsamkeiten Werte an die Wand ab und ich kenne kein Unternehmen wo es nicht noch gemacht wird.

00:28:16: wie oft haben wir zwar über dieses Thema gesprochen in den letzten zwei Jahren?

00:28:21: immer und immer Die Köpper heißt geredet und es wird einfach nicht besser.

00:28:29: Aber alle sagen auch, das finde ich sehr schön, dass es um gelebte tägliche Entscheidungen gibt statt irgendwelchen vordefinierten Geschichten.

00:28:39: Für mich eine wunderbare Erkenntnis, dass sie alle daraus gelernt haben, dass der keine Ahnung beste größte Wert der Workshop ihnen überhaupt nichts bringt.

00:28:48: wenn's ist nicht wirklich Leben

00:28:49: hinterher.".

00:28:51: Da haben uns die richtigen Teilnehmer hier ausgesucht oder wir haben in den letzten zwei Jahren zum Thema Kultur und Unternehmen tatsächlich gar nicht so viel Quatsch erzählt.

00:29:02: Ich glaube auch, was ich aber wieder spannend finde wie immer ist die Unterschiede.

00:29:07: Die Herren der Schöpfung denken eher systemisch Messbarkeit Beispielhaftigkeit Verlässlichkeit Und bei den Frauen geht es um Beziehungsorientierte Kultur, Vertrauen, Loyalität, Kundennäheoffenheit.

00:29:23: Jungs wir haben einen Emotionsproblem definitiv weil das zieht sich durch wie ein roter Faden.

00:29:30: wenn wir uns gleich mal die ganzen Erkenntnisse wirklich anschauen dann ist das halt auch eines der Themen um dies geht.

00:29:36: und das ist das was ich so spannend finde dass es einfach tatsächlich wirklich so ist wie wir die ganze zwei Jahre immer wieder betont hat

00:29:47: was ganz interessant ist, weil jetzt kenne ich den einen oder anderen ein bisschen besser und von dem Ben weiß ich zum Beispiel dass der ja doch sehr offen eigentlich auch ist.

00:29:57: Und das er auch ein gewisses Vertrauen hat so offen wie er über den Gespräch.

00:30:03: Aber ja, dass Beispelhaftigkeit eher für Ben steht macht auch wieder Sinn.

00:30:08: auf der anderen Seite wenn es ja auch schon sehr wichtig ist also auch immer sagt Ich muss als Beispiel vorangehen

00:30:13: Also

00:30:15: kommt dem Albert Schweizer doch ganz nah.

00:30:18: Ja, vor allem wir haben ja wirklich auch gefragt okay was ist denn deine bewusste Entscheidung?

00:30:21: also vielleicht ist das andere ja wirklich etwas was unbewusst passiert und was gar nicht so offensichtlich drin ist.

00:30:26: aber bewusst war es halt wirklich wirklich was anderes.

00:30:29: insofern aber auch da wieder diese klassische Trennung systemisch und emotional das finde ich schon sehr sehr spannend muss ich wirklich sagen.

00:30:42: Es ist schon fast schade, dass wir das Ganze nicht noch mal doch ein bisschen weiterspinnen können und das mit doch achtzig Leuten oder hundert Leuten gemacht haben.

00:30:49: Weil ich so wirklich so interessiert war, was da insgesamt rauskommt.

00:30:54: Aber wir wollen das ganze mal zusammenfassen und zwar unter die großen Erkenntnisse auch wieder abwechselnd.

00:31:03: Ich fange mal an in die eine Sache über die alle reden Vertrauen.

00:31:08: Kein anderes Wort taucht in allen acht Gesprächen auf, bei Männern und Frauen im unterschiedlichsten Kontext aber immer präsent.

00:31:14: Vertrauen ist der gemeinsame Nenner dieser Führungsstumm-Serie gewesen?

00:31:19: Ja!

00:31:20: Der überraschendste Unterschied was man loslässt wenn man alle Antworten vergleicht zeigt sich ein ganz klares Muster Männer lassen operative Aufgaben los, Kontrolle über die Prozesse Entscheidungen.

00:31:30: Frauen lassen innere Standards los Perfektionismus Geschwindigkeit den Vergleich mit sich selber.

00:31:35: Und das War das unerwartete Ergebnis?

00:31:38: Die Herausforderung ist die gleiche, dieselbe loslassen.

00:31:42: Aber sie findet extern intern an völlig unterschiedlichen Orten statt.

00:31:48: Fehlerkultur.

00:31:49: drittens alle sind offen aber unterschiedlich betroffen.

00:31:54: Alle acht Gäste sprechen über eigene Fehler ohne Ausnahme.

00:31:57: Das stimmt jeder hat immer irgendwo ein Beispiel gehabt was sich unterscheidet wie Art der Fehler.

00:32:03: Männer beschreiben operative Fehlerentscheidungen, Prozesse, Systeme zahlen.

00:32:07: Frauen beschreiben emotionale oder personelle Fehlentscheidungen.

00:32:11: Olympias Geschichte ist die härteste der ganzen Serie und zeigt, was passiert wenn Führungskräfte keine Unterstützung von oben bekommen?

00:32:18: Auch ganz wichtig am Ende vergessen wir immer das ein Team-Lied auch ein Teamlied hat und ein Teamlied hat und dass auch ein team Lied auf sein Teamlied angewiesen ist für bestimmte Dinge und auch bestimmte Entscheidungen und das auch Auswirkungen hat wie ich ein Team führe, wenn mir mein Teamlied generell fehlt

00:32:37: Ja, voll.

00:32:39: Punkt vier relativ einfach die These, die alle bestätigen Die beste Fachkraft ist nicht die beste Führungskraft.

00:32:44: Punkt!

00:32:44: Da brauchen wir auch gar nichts weiter zu sagen, läuft.

00:32:48: Fünftens was die Männer überrascht hat und was die Frauen überraschten.

00:32:52: Männer haben mehr Verletzlichkeit gezeigt als erwartet.

00:32:55: Michael ganz spezifische Verletzlichkeit zeigen als Führungsmittel till sich vor den Mitarbeitern stellen.

00:33:03: Frauen haben mehr Härte und Konsequenz gezeit als erwartet.

00:33:06: Sandra hat über die taxische Beziehung zu den Top-Seller gesprochen, Olympia ebent über die Trennung von Kollegen und von Teammitgliedern Und eben auch dass sie durchgegriffen hat Auch wenn Sie empathisch gewesen ist in bestimmten

00:33:21: Situationen.

00:33:22: Ja ich habe das große Glück Dass sich die drei prägnantesten Sätze der ganzen Serie erzählen darf.

00:33:28: Der erste ist für mich einfach Der Satz, der für alles gilt und er alles überstrahlt.

00:33:33: Michael an dieser Stelle noch mal vielen Dank.

00:33:35: dafür sei einfach ein guter Mensch.

00:33:39: Punkt Olympia hat gesagt ich hätte nein sagen können aber Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen.

00:33:44: heute denkt Mal drüber nach.

00:33:47: Und der dritte punkt und das ist der von Sandra Die beste Führungskraft ist die die gehen kann Ist einer der punkte die sich jeder Einfachmal unter der Nase oder hinter die Ohren schreiben sollte, ihr seid nicht so wichtig wie ihr euch manchmal nehmt.

00:34:05: Oder wir sind nicht so richtig wie wir uns manchmal nehmen und deshalb ja ist das wirklich für mich ganz entscheidend.

00:34:14: ich finde diese drei Sätze sagen eigentlich alles aus.

00:34:18: Absolut, wir hätten auch von jedem noch Zitate nehmen können.

00:34:21: Weil letztendlich hat jeder was ganz tolles gesagt in so vielen Facetten zu jeder Frage die wir hatten.

00:34:30: aber wenn wir jetzt alles zitieren da müssen wir euch die ganzen Folgen nochmal vorspielen weil am Ende war alles toll und sehr insightfull und von daher haben uns auf die drei beschränkt.

00:34:43: Und danken auch nochmal allen, die auch zugehört haben.

00:34:46: Die auch Feedback gegeben haben.

00:34:48: Es war wirklich spannend!

00:34:49: Ich weiß nicht, wie es dir ging aber ich habe tatsächlich vieles Gutes auch zu diesem Format gehört.

00:34:54: Dass viele gemeint haben dass das eine ganz tolle Idee auch war und ja wir das auch machen durften finde ich auch wieder was wo ich mich bedanken muss an dich Björn, dass wir zusammenmachen konnten weil es doch eine sehr gute Idee war.

00:35:14: Wir haben uns ja am Ende wirklich nur auf diese acht beschränkt, einfach weil wir uns sehr für einen anderen Weg entschieden haben.

00:35:22: Aber Anfragen gab es genug und auch dafür noch mal Dank an alle die auch angefragt haben, für die wir uns jetzt nicht entscheiden konnten.

00:35:28: Das lag nicht an euch!

00:35:29: Es liegt einfach daran dass das Format ihm nicht länger sein wird als wir es ursprünglich mal geplant

00:35:34: haben.

00:35:34: Ganz genau so sieht's aus... Ja, es neigt sich dem Ende.

00:35:43: Aber wir gehen ja nicht ohne einen großen Knall, insofern liebe Leute seid gespannt auf die allerletzte Folge mit einem ganz besonderen Gast der uns von Anfang an begleitet hat und deshalb kann ich euch jetzt schon sagen freut euch drauf wenn ihr Bock habt dieser Serie, die anderen folgen euch noch mal anzuhören.

00:36:01: Hört einfach rein!

00:36:02: Sind alle online, hört rein, vernetzt euch mit all unseren Gästen, sprecht mit ihnen wenn ihr Tipps braucht.

00:36:08: zum Thema Führung das ist nämlich auch was ich mitgenommen habe.

00:36:10: Alle reden sehr offen darüber.

00:36:12: man kann wirklich etwas von ihnen lernen und für mich mein... Das was du eben schon sagtest, mein wichtigstes Learning daraus, mein learning daraus ist niemand wird Führungskraft ohne... also als Führerskraft geboren sondern du wächst da rein Und das funktioniert nur, indem du Unterstützung dabei bekommst.

00:36:30: Ohne Unterstützung bist du als Führungskraft aufgeschmissen und du wirst auch nicht gut funktionieren.

00:36:37: Absolut!

00:36:38: Mein größtes Learning ist was mich letztendlich aber nur bestätigt hat und was ich schon lange gesehen erlebt und vermutet habe Leute ihr führt Menschen Und wenn ihr eher Manager seid, dann macht was mit Zahlen.

00:36:54: Bei manager-manager-zahlen Führungskräfte führen Menschen und das ist ein ganz wichtiger Unterschied.

00:37:01: Den sollte man nicht außer Acht lassen weil am Ende kann man mit Menschen ganz schön viel anstellen im Guten aber auch in schlechten Sinne und ich glaube viele da draußen unterschätzen ihren Einfluss auf das Gemüt von Menschen die sie führen müssten Aber die sie leider nur managen Und deswegen, ich weiß es trotzdem viele draußen geben diese Entscheidung nicht zugunsten der Menschen treffen werden.

00:37:26: Aber ich würde mir wünschen dass man sich diese Frage wenigstens einmal stellt.

00:37:30: ob man sich darüber im Klaren ist.

00:37:32: dann gibt's vielleicht in ein oder anderen weniger schlechten Manager und den einen oder anderen oder die eine oder andere bessere Führungskraft.

00:37:41: Ja, ein schönes Schlusswort!

00:37:42: Mir bleibt nur noch Danke zu sagen, Eileen.

00:37:45: Danke an dieser Stelle für diese wunderbare Serie und wir hören und sehen uns nächste Woche Mittwoch.

00:37:50: Folgt uns überall wo ihr könnt.

00:37:51: vernetzt euch mit uns.

00:37:53: Linken seid dabei und lasst uns über dieses Thema reden weil darüber werden wir niemals müde zu reden egal ob es diesen Podcast weiter gibt oder nicht.

00:38:00: das ändert sich nicht bis dann.

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