Führung im Vergleich: Frauenstimmen Folge #3
Shownotes
Worum geht es in dieser Folge?
Wie schafft man es, ehrliches Feedback zu geben, ohne dass es wie eine weitere Ablehnung wirkt?
Karolin Voß spricht darüber, warum Vertrauen die Grundlage ihres Führungsstils ist. Gerade im Vertrieb, wo Menschen regelmäßig mit Absagen, verlorenen Deals und hohem Leistungsdruck umgehen müssen, braucht es Führungskräfte, die nicht zusätzlich Druck aufbauen.
Dabei geht es nicht darum, schlechte Leistungen schönzureden. Gute Führung bedeutet für Karolin, genau hinzusehen, konstruktiv zu kritisieren und gleichzeitig an das Potenzial der Person zu glauben.
Sie spricht außerdem offen darüber, wie schnell Führungskräfte ihre eigene frühere Leistung zum Maßstab für andere machen und warum genau das gefährlich werden kann.
Diese Fragen beantworten wir unter anderem:
- Wie findet man die Balance zwischen Unterstützung und Kritik?
- Warum ist Vertrauen die Grundlage für ehrliches Feedback?
- Wie geht man als Führungskraft mit eigenen emotionalen Reaktionen um?
- Weshalb sollten Führungskräfte ihre frühere Leistung nicht zum Standard für alle machen?
- Warum sind Fragen häufig wertvoller als schnelle Antworten?
- Welche Entscheidungen kann und sollte man an das Team abgeben?
- Wie lässt sich Verantwortung übertragen, ohne sie selbst abzugeben?
- Warum zeigt sich echtes Vertrauen besonders dann, wenn die Zahlen schlecht sind?
- Weshalb schadet Micromanagement gerade zum Quartalsende?
- Wie schafft man ein Team, das auch ohne die Führungskraft funktioniert?
Key Learnings
- Gute Führung bedeutet, gleichzeitig Fan und konstruktiver Kritiker des Teams zu sein.
- Vertrauen entsteht nicht erst in schwierigen Situationen, sondern muss vorher aufgebaut werden.
- Vertriebler erleben bereits genug Ablehnung. Führung sollte nicht wie eine weitere Ablehnung wirken.
- Nicht jedes Feedback muss sofort ausgesprochen werden. Der richtige Zeitpunkt entscheidet mit darüber, wie es aufgenommen wird.
- Auch erfahrene Führungskräfte können emotional reagieren und ihre professionelle Rolle kurzzeitig verlassen.
- Die eigene frühere Leistung ist kein objektiver Maßstab für andere Menschen.
- Fragen helfen Führungskräften dabei, die Situation des Gegenübers zu verstehen, bevor sie urteilen.
- Eine Führungskraft muss nicht alles wissen und nicht jede fachliche Entscheidung selbst treffen.
- Wer Entscheidungen ins Team gibt, stärkt Eigenverantwortung und Selbstvertrauen.
- Ein Team sollte auch dann funktionieren, wenn die Führungskraft einige Wochen nicht da ist.
- Echtes Vertrauen zeigt sich nicht bei guten Zahlen, sondern dann, wenn die Performance hinter den Erwartungen liegt.
- Mehr Meetings und häufigere Forecast-Fragen lösen keine Vertriebsprobleme.
- Menschlichkeit und Leistung schließen sich nicht aus.
Vernetzungen:
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo ihr Lieben, heute ist es wieder soweit.
00:00:02: Eine weitere Folge ungefiltert mit dem Format Frauenstimmen!
00:00:06: Ich freue mich riesig dass ich heute eine tolle Gäste hier habe und zwar die Caroline Foss.
00:00:11: Hi!
00:00:12: Hello Eileen!
00:00:15: Ich freu mich besonders über dich weil du nicht nur Erfahrung in der Teamführung hast und gleich meine ganzen Fragen beantworten kannst sondern weil Du selbst Podcasterin bist bei Anzug mit Nagelag.
00:00:26: Genau, so ist es und deswegen bin ich aber nicht weniger aufgeregt.
00:00:31: Und ja freue mich sehr heute hier zu sein und mit dir zum Thema zu quatschen!
00:00:37: Sehr schön!
00:00:39: Lass uns gleich rein starten wie wir das immer bei diesem Format machen und wir fangen doch gerne mal gleich mit der ersten Frage an Was bedeutet Führung für dich heute ganz persönlich?
00:00:49: Also Führungen bedeutet für mich meine Teammitglieder zu begleiten auf einem Weg, den ich selber schon gegangen bin und auf diesem Weg auch der Spiegel zu sein.
00:01:02: Jederzeit zeigt so hey das hast du richtig gut gemacht wenn sie es vielleicht selber gerade nicht sehen oder vielleicht auch mal brauchen aber auch der spiegelt zu sein der sagt hey wir kommen grade vom Weg ab oder dass läuft nicht so gut.
00:01:16: hier müssen wir nochmal ein bisschen ran damit wir den Weg weiter gut zusammengehen können.
00:01:21: also quasi dieses.
00:01:23: Ich bin schon dein größter Fan.
00:01:25: Ich glaub an dich, wir kriegen das zusammen hin!
00:01:27: Ich bin aber auch dein größer Kritiker weil ich ja dein größster Fan bin und möchte dass du halt einfach auch weiter kommst.
00:01:35: Ja genau Führung ist natürlich auch so.
00:01:38: deine Leistung also meine Leistung als Team-Lied ist natürlich irgendwie andere erfolgreich zu machen dabei aber selber immer im Hintergrund zu stehen.
00:01:46: wenn du aus einer operativen Rolle kommst wo du dann natürlich gefeiert wurdest für Deine eigenen Erfolge ist das schon noch mal auch eine Umstellung.
00:01:57: und ich glaube also dieses bedingungslose Glauben
00:02:00: an
00:02:00: einer Person, auch gerade wenn sie es halt selbst nicht kann.
00:02:04: Ich merke das ganz oft bei SDRs die einsteigen, grade auch bei Frauen da braucht's ganz viel Zuspruch und ganz ganz viel.
00:02:14: aber schau doch mal was du erreicht hast und das ist super gut wo du stehst.
00:02:19: Ich glaube, was ich ganz gut kann ist schon dieses auch so Dinge sehen.
00:02:25: Wenn es einige selber noch nicht sehen bei sich und das ist für mich so Führung da sein Begleiten dieser Spiegel sein.
00:02:33: Ich vergleiche das immer ganz gerne mit einer Familie wo du sonst vielleicht so eine Familie in Oberhaupt hast.
00:02:39: Vielleicht sind's auch beide Elternteile die einfach im Hintergrund dafür sorgen dass diese ganze Maschinerie läuft, dass du auch an einem Feiertag irgendwie Essen im Kühlschrank hast.
00:02:51: Dass die Hausaufgaben gemacht sind und alles ja immer so selbstverständlich für dieses große Ganze... Und ich glaube, so kann man sich das vorstellen!
00:03:00: Und so sehe ich das auch ein bisschen wärts nicht sagen Ich bin die Mama Das ist Quatsch Aber ich sorg halt im Hintergrund dafür, dass das Team läuft, das es jedem gut geht, dass wir zusammenarbeiten, dass jeder alleine performt aber auch Ja, so würde ich das jetzt mal ganz kurz und knapp beschreiben.
00:03:17: Ich finde sehr schön was du gesagt hast mit Fan aber auch gleichzeitig größter Kritiker sein.
00:03:22: da muss man ja eine gewisse Balance finden.
00:03:26: wie machst du das?
00:03:27: Wie mache ich das?
00:03:28: über Vertrauen?
00:03:29: also ich glaube es ist ganz
00:03:31: wichtig
00:03:34: erstmal Vertrauen zu schaffen und so sagen, hey wir beide in unserer Zusammenarbeit das ist hier auch ein Safe Space.
00:03:41: Und wenn ich dir was sage, was gut ist dann meine ich das so!
00:03:45: Wenn ich dir Kritik äußere, dann ist es immer konstruktiv ja?
00:03:51: gemerkt, weil was wir nicht vergessen dürfen ist im Vertrieb.
00:03:54: Wir haben eh schon im operativen mit so viel Ablehnung zu kämpfen.
00:03:59: Sei es so im SDA du machst Calls, Calls ,Calls kriegst irgendwie neun Jahres und ein äh anders um Neuneins und ein Jahr und als AE geht das ja weiter na?
00:04:09: Wir haben dann vielleicht mal eine Winrate von zwanzig Prozent d. h., jeder fünfte Deal den gewinnst Du und bei den anderen heißt es Nein, nein, nein!
00:04:19: Und das heißt, wir haben ja da schon super viel Ablehnung und wenn da dann dein Team-Lied noch kommt und sagt ja aber das war jetzt nicht gut.
00:04:28: Da muss man glaube ich schon auch vorsichtig sein und ich glaube eine Vertrauensbasis hilft da wahnsinnig dass der Gegenüber das nicht als Ablehnung sieht oder etwas Negatives sondern Klingt jetzt vielleicht auch ein bisschen blöd, aber so als positives.
00:04:43: Weil er weiß diese Person ist für mich da und sie will mich besser machen das ist nie böse gemeint Und das glaube ich bringt dieses Vertrauen dass Sie immer wissen Das is von meinem Gegenüber von meinem Teamlied im besten Gewissen mich weiterzubringen, mich besser zu machen.
00:05:01: Und manchmal wartet man dann auch zwei Tage und sagt so hey was war denn da am Freitag los?
00:05:06: Man muss nicht wenn man merkt so am freitag das war der absolute scheiß Tag und es haben wir alle mal.
00:05:11: Da muss ich nicht noch draufhauen.
00:05:13: Dann mache ich das am Dienstag in dem Weekly ganz in Ruhe und sag Hey was war dann da los?
00:05:17: ging's dir schlecht oder ahnung?
00:05:21: Das ist es, glaube ich am Ende.
00:05:23: Und ich merke das aber auch, dass meine Teammitglieder manchmal zu mir kommen und sagen so boah... Es läuft gerade nicht!
00:05:29: Da merke ich so Boah wir haben dieses Vertrauen, dass die zu mir können und sagen es ist gerade scheiße was kann ich machen?
00:05:36: Und keine Angst haben, dass ich dann sie sehe als oh das läuft jetzt ja gar nicht.
00:05:41: Das ist sehr richtig schlecht.
00:05:44: Also vertrauen.
00:05:46: Ich finde sehr, sehr wichtig was du gesagt hast.
00:05:51: Im Sales wird uns ja gerne immer wieder gesagt nehmen die Sachen nicht persönlich das meint der Prospekt nicht persönlich und so.
00:05:55: ne.
00:05:56: aber es bedeutet auch zu Arbeit in Form von positiver Energie vom Manager von der Führungskraft wie du gerade gesagt hast damit man sowas auch durchsteht weil letztendlich sind wir auch Menschen im sales.
00:06:06: und trotzdem auch wenn sich persönlich ist macht das aus mit einem wenn man Neun mal Nein hört und nur einmal Ja
00:06:12: Ja, absolut.
00:06:13: Und das hört man ja ganz oft mit diesem Nimmst nicht persönlich.
00:06:16: Ja klar aber es gibt auch und sind mir mal ehrlich immer die Fälle wo dann vielleicht mein Kollege übernommen hat weil man irgendwie die Accounts gewechselt hat und plötzlich stieß diese andere Person ab.
00:06:28: Ganz ehrlich wie soll ich das denn nicht persönlich nehmen?
00:06:31: Ja, und das ist natürlich eine Übung.
00:06:33: Und ja manchmal hat man vielleicht falsch reagiert war zu pushy dann liegt es an der Person selber.
00:06:39: So also dass man da jetzt so hundert prozent immer sagen kann nein ich nehme das nicht persönlich.
00:06:45: Nein machen wir uns nichts vor und das muss die Führungskraft genauso sehen.
00:06:50: Dass wenn mal ein tag scheiße gelaufen ist oder die person gerade an sich selber zweifelt Dann bin ich da um sie wieder aufzubauen.
00:06:57: Das heißt nicht dass ich irgendwas beschönige und sagt nein die welt ist in Ordnung, aber dann kann man auch den richtigen Zeitpunkt finden und erstmal wieder da sein um die Person aufzufangen.
00:07:07: Und dann kann mal noch Schritt für Schritt in das Thema reingehen, aber ich muss nicht noch draufhauen wenn es der Person grad schon schlecht geht.
00:07:14: Absolut!
00:07:16: Sehr schön, kommen wir zur Frage zwei.
00:07:18: Wann hast du zuletzt ein Fehler gemacht?
00:07:20: Wie bist du damit im Team umgegangen?
00:07:22: Es ist glaube ich kein Fehler der im Team passiert ist sondern eher auf einer One-O-One Basis, würde ich jetzt mal sagen.
00:07:31: Und zwar hatten wir ein Feedback-Gespräch und das war ein Jahresgespräch.
00:07:36: Das ging auch eine Stunde... Also war für ne Stunde angesetzt!
00:07:40: Und es lief soweit auch gut und wir waren uns sehr einig über die Punkte, die gut gelaufen sind, über die punkte, die nicht so gut gelaufe sind und waren dann auch irgendwie kurz vor Ende.
00:07:54: Ich weiß auch nicht mehr.
00:07:55: wie aber sind dann nochmal auf das Thema Perspektive, Weiterentwicklung gekommen und sind dann irgendwie sehr schnell aneinander geraten.
00:08:11: Ich würde es mal sagen!
00:08:12: Es war nicht böse oder so, aber da waren Aussagen dabei die mich sehr getriggert haben wahrscheinlich auch ein bisschen persönlich verletzt haben.
00:08:23: Da sind wir wieder nimmst du nicht persönlich.
00:08:26: Und ich habe mich so emotional triggern lassen von diesen ganzen Aussagen.
00:08:31: Ich war böse, ich war wütend und dachte einfach nur sowas was ist da jetzt gerade?
00:08:37: Mir ging es nicht um dieses Was, wo will ich hin?
00:08:40: Wo will ich mich entwickeln?
00:08:41: Habe ich gedacht nein!
00:08:42: Da sind wir total allein.
00:08:44: das macht Sinn.
00:08:45: Was mich böse gemacht hat war die Art und Weise wie mir diese Person gegenüber saßt und dass mit irgendwie so eine Art undweise gesagt gibt gesagt hat und was gefordert hat.
00:08:55: Und irgendwie dachte ich so, nein!
00:08:57: Also was ist hier gerade?
00:09:00: Ich bin eigentlich mit meiner norddeutschen Art immer sehr gelassen und kann in dem Moment auch gute Rückfragen stellen um es besser zu verstehen.
00:09:08: Habe ich in dem moment nicht.
00:09:10: Ich war so getriggert.
00:09:11: Ich habe glaube ich komplett meine sachliche Führungsrolle verlassen.
00:09:17: Bin in sowas persönliches... laut geworden.
00:09:21: Nicht in den Sinne, man beschimpft sich aber weil es mich so beschäftigt habe.
00:09:26: ich hab gesagt das kannst du doch nicht ernst meinen.
00:09:28: und dann wenn du das und dass sagst dann hast du hier ein Problem und keine Ahnung und ich bin dann da rausgegangen und bin dann zum Zug und hab echt... Das hat mich so bescheftigt!
00:09:39: war auch Schmerzen gemacht, weil ich dachte so okay was ist da jetzt gerade passiert und warum warst du so getriggert?
00:09:45: Und sodass ich das dann in der nächsten Woche schon noch mal mit der Person angesprochen habe und gesagt hab so hey wie geht's jetzt danach?
00:09:53: Was sind deine Gedanken?
00:09:54: Was ist da passiert in unserem Gespräch.
00:09:56: Das war dann auch irgendwie nicht so arg wie ich es gedacht habe aber ja das beschäftigt mich bis heute was da passiert ist und was es mit mir gemacht hat.
00:10:06: Und das ist nicht in Ordnung, das war einfach zu emotional.
00:10:09: Das war zu sehr dieses sachliche, fachliche Verlassen in so eine ganz persönliche Ebene, was nichts mehr mit Führung zu tun hatte.
00:10:20: Erst mal danke!
00:10:21: Sehr offen und ehrlich und auch sehr reflektiert.
00:10:24: Kannst du vielleicht mal ganz kurz sagen wie lange du eigentlich schon in der Führungsposition bist?
00:10:29: Nicht unbedingt in der Spezielle jetzt aber generell – wie viel Führungenserfahrung hast Du?
00:10:33: Ja, ich hab jetzt also so ganz grob überschlagen.
00:10:36: Müssten es jetzt so vier, ein halb fünf Jahre wahrscheinlich sein?
00:10:41: Und das finde ich nämlich spannend dass man in der langen Zeit dann doch nochmal auch auf neue Situation treffen kann die einen dann so herausfordern wie ist jetzt in dieser Situation?
00:10:52: tatsächlich war was er wieder zeigt dass man egal wie lange man das macht eben am Ende auch als Manager für unsere Position mein Mensch ist und emotional reagieren kann.
00:11:02: ja
00:11:02: Kommen wir mal zu Frage drei.
00:11:04: Was fällt dir in Führung am schwersten loszulassen und warum?
00:11:09: Ja, also was mir am schweresten fällt ist wie soll ich sagen diesen Vergleich zu mir früher loszulesen?
00:11:21: weil ich ja auch selber sehr lange operativ gearbeitet habe in verschiedenen Positionen.
00:11:29: Und wenn jetzt bei mir im Team Themen aufkommen, sehe ich mich irgendwie immer so automatisch als Standard.
00:11:38: Ich hab immer irgendwie für mein Gefühl ... Wenig gemäckert, so
00:11:44: wenig
00:11:45: beschwert und immer so gemacht.
00:11:47: Dann habe ich immer gesagt ja dann ist das jetzt so wenn das Management das jetzt entschieden hat denn ist es jetzt so?
00:11:52: aber dann zeige ich denen dass sich das trotzdem kann.
00:11:56: Ich weiß noch mit Corona haben sie irgendwann mal die Ziele erhöht um so dreißig Prozent und du denkst sitzt da und denkst Leute habt ihr irgendwas nicht mitbekommen?
00:12:07: Ja gut dann mache ich's trotzdem irgendwie möglich.
00:12:10: Das ist natürlich total gefährlich, weil jede Person ist anders.
00:12:14: Jede Person tickt anders und das bringt ja auch nichts meinen Standard damals zu setzen und dann immer zu denken wenn jetzt irgendein Thema bei uns aufkommt Ja aber jeder muss so sein wie ich früher.
00:12:26: Nee es muss nicht jeder so sein.
00:12:28: Ich habe viel zu wenig damals auch irgendwie gesagt hey das finde ich nicht in Ordnung oder ich fühle mich nicht gesehen oder dies oder dass.
00:12:35: Und bei manchen Sachen merke ich dann wie ich dann immer sofort denke, ja aber deine Pipeline ist leer.
00:12:42: Was heißt das?
00:12:43: Du musst mehr Coles machen so auf was wartest du los geht's.
00:12:47: und was ich dabei manchmal dann auch einfach so vergesse ist natürlich einfach auf die Situation zu gucken auf dieses warum performt die Person vielleicht gerade nicht.
00:12:59: Warum sind Dinge grade so wie sie sind?
00:13:02: Ja und ich bewerte dann so schnell, dass ich manchmal sage so ja aber ich hätte das doch anders gemacht sein!
00:13:08: Das ist doch ganz normal, dass man jetzt das und das macht... Und da bin ich dann manchmal zu sehr in.
00:13:13: wie war ich früher anstatt mich da irgendwie rauszunehmen und zu sagen, okay ich versuch jetzt mal ganz objektiv auf diese Situation zu gucken.
00:13:23: Und zu schauen was da los ist?
00:13:26: weil mit meinem eigenen Anspruch... Hatte ich früher?
00:13:29: Das war gut!
00:13:30: Der hat mich auch weit gebracht.
00:13:32: aber ich kann diesen Anspruch nicht auf alle Personen projizieren und denken so boah das ist ja das non plus ultra was sich da früher gemacht habe.
00:13:40: und da erwische ich mich manchmal wo ich sage so Nee, also ich verstehe die Frage jetzt nicht.
00:13:46: Warum musst du mich fragen was du machen willst, sollst kannst?
00:13:51: Ist doch ganz logisch und da so ein bisschen rauszukommen aus diesem Vergleich immer mit sich selbst und mehr auch hier dieses objektive fachliche einzunehmen und erstmal ganz entspannt irgendwie versuchen die Situation zu verstehen bevor man irgendwie bewertet und vergleichen schon mal gar nicht.
00:14:10: aber ja es sind alles... Nur Menschen, und das ist manchmal schwierig.
00:14:14: Ich
00:14:16: glaube oder würde behaupten gar nichts Ungewöhnliches sondern eher was Menschliches weil man hat ja einen Referenzpunkt und es ist dann ganz oft eben man selbst aber natürlich in der Führungsposition schwierige Balance.
00:14:28: Wie kommst du denn zu dem Punkt wo du merkst?
00:14:31: jetzt habe ich wieder den falschen Vergleich gemacht.
00:14:33: ich muss da nochmal vielleicht ein Stück rausgehen im Prozess, während es passiert.
00:14:38: Passiert oder nimmst du dir am Ende der Woche Zeit und reflektierst?
00:14:41: Wie machst du das als
00:14:42: Führungsposition?".
00:14:44: Also was ich bei mir gemerkt habe ist nicht immer sofort zu reagieren!
00:14:49: Ich meine klar wenn jetzt jemand auf mich zukommt und sagt hey ich brauch dein Input und so dann kriege ich das ganz gut hin da jetzt erstmal dann ganz entspannt wird er so zu überlegen.
00:15:00: und was mir hilft is' ich gehe davon weg sofort eine Einschätzung zu geben, weil wenn ich dann eine Einschatung gebe oder sag hey mach das doch so oder so.
00:15:11: Dann denke ich immer noch in der Karo von früher was ich jetzt mache als Führungskraft ist Fragen stellen ja und ich sage immer so hei!
00:15:19: Ich bin nicht in erster Linie dafür da euch immer alles sofort zu beantworten sondern ich bin auch da um euch dahin zu bringen selbst Dinge Beantworten zu können euch selbst zu hinterfragen.
00:15:32: Und genau das mache ich dann in solchen Momenten dass ich sage okay Warum hast du dann das Gefühl, dass es gerade nicht läuft?
00:15:38: und wie merkst du das?
00:15:40: Was würdest du dir denn jetzt wünschen, wie's anders wäre.
00:15:42: Und dann krieg ich so einen Zugang zu den Gefühlen, zu den Gedanken
00:15:46: etc.,
00:15:47: wenn es aber so Momente gibt wo wir nicht dieses Gespräch haben weil von der ein oder anderen Seite gesucht wird und ich merke so ich falle in alte Muster da nehme mich selbst kurz raus Dann sag ich, schlaf ne Nacht rüber oder mach dir später im Zug noch mal ganz in Ruhe Gedanken.
00:16:04: Dieses Recht nehme ich mir raus nicht sofort zu reagieren sondern einfach zu sagen du brauchst kurz diesen Abstand und dann... Funktioniert es dann auch wieder?
00:16:16: Also diese beiden Sachen habe ich einmal so dieses Fragen stellen und nicht sofort irgendwie bewerten und immer eine Antwort parat haben, weil du musst ja halt erstmal den anderen verstehen.
00:16:26: Und wenn ich jetzt einfach nur antworte ohne irgendwas gefragt zu haben natürlich ist das dann aus meiner Perspektive... Es geht aber nicht um meine Perspektiven!
00:16:35: Es geht darum, den anderen da abzuholen und ihm zu helfen wo er steht und dafür muss sich fragen stellen.
00:16:40: Klingt auch irgendwie nach Sales die Leute zu hinterfragen, sie zu fragen und dort abzuholen wo sie gerade stehen.
00:16:47: Gut dass du das kannst!
00:16:49: Ja es hilft sehr wenn man's früher mal gemacht hat und ich glaube manchmal das merkst du auch in den Gesichtern.
00:16:54: Manchmal sind Sie genervt und denkst man Karo ey jetzt sag mir das einfach aber da bin ich glaube ich sehr hartnäckig und denk so nee nee nee das müssen wir jetzt so machen.
00:17:03: tut mir leid aber sie wissen schon und merken hey am Ende ist das schon irgendwie auch ganz gut.
00:17:09: Sehr cool.
00:17:10: Dann kommen wir zur Frage vier.
00:17:11: Was hast du von deinem Team gelernt, dass du vorher nicht verstanden hast?
00:17:16: Ja also ich habe da echt lange drüber nachdenken müssen und dann kam es mir aber was ich früher immer gedacht hab und ich war ja lange auch klar das sich jetzt in dieser Position war auch ein Teamlied zu haben.
00:17:30: Ich habe immer so gedacht Führungskräfte die Wissen alles und sollten auch alles wissen, so jeden kleinsten Prozess.
00:17:37: Und keine Ahnung was man da alles irgendwie wissen kann?
00:17:42: Und dass sie auch immer bessere Entscheidungen treffen können weil Sie sind ja die Führungskraft!
00:17:47: Und dafür sind sie ja auch da.
00:17:49: Na also Entscheidung zu treffen und alles immer irgendwie richtig zu machen.
00:17:53: und jetzt habe ich aber auch gemerkt... A. Musst du als Führungskraft nicht alles wissen?
00:18:01: Es ist auch nicht irgendwie dein Job, alles zu wissen und das ist vollkommen in Ordnung.
00:18:07: und ich glaube – und das mache ich tatsächlich auch – manche Entscheidungen kannst du ins Team geben.
00:18:13: natürlich jetzt keine Personellen oder sowas ist es ganz klar!
00:18:16: Ich will mich da auch nicht aus der Verantwortung rausnehmen überhaupt nicht nur Die arbeiten ja jeden Tag mit unseren Prozessen.
00:18:23: Sind im CRM drin, machen dies, machen das, verkaufen die Produkte sind am Markt?
00:18:28: Warum muss ich dann über manche Prozesse
00:18:30: entscheiden?".
00:18:31: Also klar habe ich vielleicht noch einen anderen Blick drauf auf.
00:18:34: so ist es irgendwie effizient.
00:18:36: aber rein inhaltlich nehme ich heute solche Entscheidungen mit und sage hier so hey Feuer frei entscheidet ihr mal!
00:18:43: Ich bin in zehn Minuten wieder da.
00:18:45: Nee also diskutiert mal und dann gucken wir mal was bei rauskommt Nämlich natürlich.
00:18:50: dann schon noch am Ende so wieder dieses Zepter in der Hand und sagst okay, das haben wir jetzt gemerkt.
00:18:55: Dann entscheiden wir jetzt so.
00:18:57: aber ich denke mir so nee Ich muss nicht alles inhaltlich entscheiden weil ich arbeite am ende des tages auch nicht damit Und ich glaube irgendwann fehlt dass auch ein bisschen.
00:19:05: du kennst war die prozess Aber du arbeitest nicht damit und da ist immer so'n gap und warum soll ich für andere entscheiden?
00:19:11: Wie Sie am besten arbeiten, wenn sie mir doch selber sagen können.
00:19:14: Das funktioniert nicht und da wünschen wir uns das und dass sich von frei machen und zu sagen, es ist auch okay und das fördert ja auch im Team diese eigene Verantwortung für Dinge nachzudenken und sich nicht immer darauf zu verlassen, das wird schon irgendwie entschieden oder die Führungskraft macht das schon?
00:19:33: Und dann das Team in die Verantwortung zu nehmen... Weil dann können sie später auch sich so ein bisschen weniger beschweren.
00:19:40: Das ist vielleicht der positive Nebeneffekt, wenn Sie denn sagen naja wir haben uns das ja selber so überlegt oder wir hatten ja da auch Einfluss und genau das war für mich so ein ganz ganz großes Learning und macht es irgendwie auch einfacher.
00:19:53: Du hast als Führungskraft auch gar nicht die Chance in allen Sachen so tief drin zu sein und ich fühle mich mittlerweile auch besser zu sagen hey Ich weiß es nicht, frag mal.
00:20:05: Weiß ich nicht X, Y oder... Ich glaube zu sagen, ja, ich glaube ist das so und so.
00:20:10: aber wenn du zu hundert Prozent sicher gehen willst musst du nochmal die und die Person fragen.
00:20:14: Fühlt sich am Anfang richtig Scheiße an Aber ähm ... Es wird besser.
00:20:19: Und ich hab für mich erkannt Nein Das ist nicht wie Du Führung definierst und das musst du auch nicht!
00:20:23: Ich
00:20:23: finde dass es mit einer der spannendsten Anteile Management oder als Führungskraftat zu sein, die diese Balanceagd zwischen Verantwortung übernehmen und Verantwortung abzugeben.
00:20:38: Apropos Verantwortung gehst du gerne in Urlaub mittlerweile?
00:20:43: Oder hast du da doch Bauschmerzen?
00:20:46: also es ist besser
00:20:49: geworden.
00:20:49: Es hängt schon immer so ein bisschen davon ab wann weil wir natürlich alle wissen ob wenn man jetzt ein Quartalsende hat, eine halbjahres Ende.
00:20:59: War es auch immer, dass du als Führungskraft zum Ende hin da schon einfach mehr noch mal gebraucht wirst?
00:21:08: Aber generell habe ich weniger Probleme in den Urlaub zu gehen weil mein Credo ist immer... Sie müssen auch ohne mich arbeiten können so ganz generell und mal so zwei Wochen oder so nicht die ganze Zeit!
00:21:21: Weil dann bräuchte man mich nicht.
00:21:23: aber Ich denke mal so zwei Wochen, drei Wochen sollte immer kein Problem sein.
00:21:28: Bei mir ist es wichtig und deswegen nehme ich mir auch diese Zeit mit diesen Fragen stellen und so dass sie schon auch im Zweifel irgendwie sich Dinge selber beantworten können, sich mal selber challenging können und auch sich vertrauen können.
00:21:41: Hey!
00:21:41: Ich mache eine gute Arbeit und nicht nur weil die Führungskraft nicht da ist auf einmal denken oh Gott, jetzt ist hier alles irgendwie keine Ahnung um.
00:21:49: was soll ich machen?
00:21:50: Und das ist mir ganz, ganz wichtig.
00:21:53: Eine Frage von einer Kollegen, die eben neu bei uns gestartet ist und ob ich dann irgendwie weiß ich nicht so über ihre E-Mails gucken wollen würde.
00:22:04: Und sowas habe ich auf gar keinen Fall.
00:22:06: also du kannst mich gerne fragen wenn du ja irgendwie Input brauchst oder so.
00:22:10: aber ich gucke hier nicht deine ganzen E-Mails an, weil ich habe gesagt du wenn du einen Fehler machst dann machst du den genau einmal und danach machst du dem nie wieder.
00:22:18: Aber was passiert denn?
00:22:19: Wenn ich am Anfang nur weil sie neu bei uns ist ihre ganzen Emails durchgucke?
00:22:23: da verliert sich doch vollkommen Vertrauen und es ist doch dann unsicherst.
00:22:27: jetzt richtig ist das nicht richtig.
00:22:29: Da hab' ich gesagt nein also ich bin deine Ressource kannst mich immer fragen kannst mich alles fragen wir gucken über alles drüber wenn du möchtest aber per se mach ich das nicht.
00:22:40: Ich merke das schon auch, dass sie ganz gut laufen.
00:22:45: Auch ohne mich wenn ich mal zwei Wochen nicht da bin und deswegen bin ich da entspannt und man merkt auch immer so... Es ist meistens nicht so krass, wie man denkt.
00:22:55: Also alles kann irgendwie geregelt werden und von daher ist es ja auch super wichtig dass man sich auch selber mal zwei Wochen gönnt und dann auch irgendwie wieder gut erholt zurück kommt mit neuer energies bringt niemandem was wenn man da auf den zahnfleisch geht nur weil man denkt oh mein gott ich bin unersetzbar und die brauchen mich jetzt jeden tag.
00:23:12: twenty for seven.
00:23:13: nein ist das halt auch nicht der fall
00:23:17: Sicherlich für den einen oder anderen draußen eine Erkenntnis, die ein bisschen härter reingehauen hat.
00:23:22: Dass man doch gar nicht so wichtig ist!
00:23:25: Aber ich aus der Perspektive wie ich mir Manager wünsche gehe ich total mit.
00:23:31: Also da ist dein Führungsstil für mich zumindest ansprechend.
00:23:37: Letzte Frage Wenn Unternehmenskultur eine tägliche Entscheidung ist welche triffst du immer wieder bewusst?
00:23:44: Ja, haben wir heute glaube ich schon ganz oft gehört ist sicherlich auch was mein Führungsstil sehr prägt Thema Vertrauen.
00:23:52: Wir reden natürlich im Bereich Führung viel über Vertrauen.
00:23:56: auf der anderen Seite Micromanagement.
00:23:59: ja viele wollen glaub ich auch kein Micro-Manager sein, sind es irgendwie aber trotzdem.
00:24:05: Und Vertrauen bedeutet für mich auch nicht nur zu vertrauen wenn die Zahlen gut sind, wann alles gerade läuft und sich zurückzulehnen und sagen guck mal toll ne so wie unser Team läuft und megagut sondern auch zu vertrauen wenn die zahlen mal nicht gut sind.
00:24:21: ja und wir kennen das alle dann ist manchmal irgendwie Zum Quartalsende noch nicht der Vorkast, so wie er sein soll oder Deal sind noch nicht drinne.
00:24:32: So was heißt dann Vertrauen?
00:24:34: Vertrauen heißt da nicht das zweite Wigli einzustellen und den Ae irgendwie zu nerven und nochmal das fünfte mal die gleiche Frage zu stellen ja was ist mit dem Deal?
00:24:45: was es hier was ist da?
00:24:46: du machst alle nervös und du zeigst denen hey wenn's hart auf hart kommt Kann ich dir nicht vertrauen oder will dich dir nicht Vertrauen?
00:24:54: Und das ist doch scheiße, weil wir kennen alle diese Situationen.
00:24:57: Wenn du als AE irgendwie hinter deinen Zahlen bist, hinter deiner Erwartung vielleicht auch und dann kommt noch dein Manager in den letzten drei Wochen und du denkst so ja Du kannst mich Donnerstag gerne nochmal fragen es ändert aber nichts.
00:25:10: So lass mir halt die halbe Stunde um an meinen Deals zu arbeiten.
00:25:14: Und dieses Vertrauen, was man in guten Zeiten hat.
00:25:17: In die Person weil man sagt hey ich weiß was diese Personen leisten kann, was die Fähigkeiten sind
00:25:23: etc.,
00:25:24: das muss genauso in schlechten Zeiten auch da sein.
00:25:27: Auch wenn es schwierig ist.
00:25:28: aber wir dürfen nicht vergessen... der AE will genauso seine Provision haben.
00:25:33: So warum sollte er auf einmal in schlechten Zeiten sagen, ja das ist mir jetzt ja total egal wo dann gehen wir halt auf null oder da mache ich nur einen Deal?
00:25:43: Das ändert sich ja nicht.
00:25:44: und gerade in schlechten Zeiten ist man ja selber mit sich auch nochmal unzufriedener und natürlich ruft man den Kunden oder den Prospekt einmal zu viel an.
00:25:53: Wir kennen es alle aber es passiert automatisch und da brauche ich nicht als Manager noch hinterher sein wie auch noch Nerven und das ist ganz, ganz wichtig.
00:26:02: Weil es einfach auch Vertrauen gibt in diesen Situationen wo sie dann merken ja läuft gerade nicht so gut.
00:26:09: aber der Manager der glaubt trotzdem an uns und er ist da und er strahlt trotzdem eine Ruhe aus und dass ist genau das was du in dieser Situation ausstrahlen solltest um halt einfach auch Nervosität und Zufriedenheit ein bisschen von deinem Team rauszunehmen, weil wir kennen alle diese Situationen wenn's na gen Ende so ein Zeitraum geht.
00:26:30: Und das ist finde ich glaube ich ganz wichtig und dieser Entscheidung immer wieder neu zu treffen und dich selber nicht nervös machen zu lassen als Manager, wenn die Zahlen irgendwie mal schlecht aussehen und dann in irgendwelchen Panik-Aktionen da ausatmen.
00:26:45: Das bringt glaube ich gar nichts und es zeigt dann wirklich Vertraust du wirklich auf einer tiefen Ebene in deinem Team, weil ihr gut zusammenarbeitet?
00:26:54: Weil du ein gutes Enablement Training etc.
00:26:57: leistest?
00:26:59: Hast du in deiner IC-Site mit deinen Führungskräften andere Erfahrungen gemacht?
00:27:05: Also genau eben diese negative Erfahrung vom Misstrauen und Cars and Micromanagement oder bekommt genau dieser doch sehr starke... Ich merke wenn du rüber sprichst Leidenschaftliche Ansätze vertrauen ist so wichtig!
00:27:17: Ja klar.
00:27:18: Also wir wissen ja, ich glaube das kennt jeder von uns der mal in so einer IC-Rolle war.
00:27:23: Dass dann schon noch einmal so eine Frage kommt was ist eigentlich mit dem Deal?
00:27:27: und ach hast du da nochmal irgendwie reingeguckt und so?
00:27:31: Und ja dass du dann manchmal schon auch merkst dass so Manager nervös waren und wir hatten dann schon auch mal ein krasses Beispiel.
00:27:40: Ich hatte am Anfang meiner Zeit ganz lange die gleiche Managerin und da hat man es schon auch mal gemerkt, dass sie irgendwie nervös wurde.
00:27:49: Und dann kam aber irgendwann ein Manager der in meinen Augen einen ganz schlechten Job gemacht hat, der sich nicht mit uns beschäftigt hat und irgendwie auch gar keine Ahnung von dem hatte was wir überhaupt machen.
00:28:02: Da hast du zum Ende... Wir hatten damals halb Jahre gemerkt wenn die Zahlen noch nicht da waren Dass er dann nervös geworden ist und angefangen hat, dich zu nerven.
00:28:13: Und du denkst bei euch will aber gar nicht mit dir reden weil Du hast sich irgendwie die letzten fünf einhalb Monate nicht mit uns beschäftigt.
00:28:20: ihr war das egal.
00:28:21: Dir ging es einfach nur darum wie dich das obere Management sieht und dass hier irgendwie... gut angesehen wirst, aber du kümmerst dich nicht um uns.
00:28:30: und dann lass mich jetzt auch in Ruhe meinen Job machen.
00:28:32: Also meine Kohle, mein Gehalt steckt auch dahinter.
00:28:36: warum sollte ich jetzt nicht alles geben?
00:28:38: Und es wird nicht besser mit dir zu reden nur weil du dich mal zwei Wochen für uns interessierst.
00:28:44: also das war so ein extrem Beispiel was mich da schon irgendwie auch geprägt hat.
00:28:51: Ja, liebe Führungskräfte da draußen.
00:28:54: Wir ICs merken tatsächlich ob ihr in unserem Sinne handelt oder in eurem.
00:28:59: Das fällt ziemlich schnell auf.
00:29:02: Caroline das war es tatsächlich schon.
00:29:06: Das waren fünf Fragen an dich und deinen Führungsstil ganz viele spannende Ansätze tatsächlich auch einige sag ich mal Überschneidungen mit anderen die ich schon interviewt habe.
00:29:17: Ich freue mich auf jeden Fall das Feedback zu bekommen, mir das Ganze ausstrahlen.
00:29:22: Ich finde auf jeden fall sehr interessant wie du fühlst und sie für mich da auch wirklich was, was ich auch für mich mir wünschen würde dass man mich so führt.
00:29:31: von daher bin ich mir sicher, dass dein Team mit dir eine sehr schöne und sehr gute starke Führungskraft hat und Karolin, du hast das letzte Wort.
00:29:39: also falls du gerne noch irgendwas mitgeben möchtest dann darfst du das jetzt tun.
00:29:42: Vielen lieben Dank erstmal für die Einladung und für die Bühne.
00:29:47: Ich glaube, dass wir als Führungskräfte alle auch gerne einfach ein bisschen menschlicher sein dürfen – ein bisschen mehr Vertrauen!
00:29:55: Wir haben am Ende das gleiche Ziel und wollen mit unserem Zielgehalt nach Hause gehen.
00:30:02: Wir arbeiten auch nur mit Menschen, wir sagen beim Vertrieb Menschen kaufen von Menschen und in der Führung ist es genau das gleiche.
00:30:09: Wir arbeiten mit Menschenissen und Vertrauen und Menschlichkeit bringt am Ende immer was Gutes.
00:30:16: Danke schön!
00:30:17: Und das Beide lieben.
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