Weihnachtsfolge: Ein Jahr UNGEFILTERT – Rückblick, Learnings & Ausblick
Shownotes
Darum geht’s in der Folge
Aufzählungs-Text1 Jahr UNGEFILTERT: Was sich verändert hat – in der Qualität, in der Community und im Mut, Dinge offen anzusprechen
Aufzählungs-TextPodcast-Real Talk: Warum es zwar ein Hobby ist, aber eben auch Zeit, Arbeit und Geld kostet
Aufzählungs-TextWarum Gäste alles verändern: Wie echte Gespräche entstehen – wenn man sich „nebeneinander statt gegenüber“ setzt
- Aufzählungs-TextBlick nach vorn (2026)
Aufzählungs-Textflexiblere Aufnahmen (jede Host-Kombi möglich)
Aufzählungs-Textmehr Ungefiltert Friends / Gast-Hosts
Aufzählungs-Textweiterhin: keine „Buzzword“-Folgen, sondern echte Themen mit echter Haltung
Aufzählungs-TextHaltung & Sprache: Was Folgen über Inklusion & Mut ausgelöst haben – und warum Worte nicht „nur Worte“ sind
Aufzählungs-TextFührung & Sales: Warum gute Führung eine Fachdisziplin ist – und warum KPI-Druck oft Menschen kaputt macht
Aufzählungs-TextWeihnachtswünsche & klare Kante: Bodenständigkeit, Ehrlichkeit, „Wer will ich heute sein?“ – und bitte keine Deal-Anrufe am 31.12.
Wichtige Empfehlungen aus der Folge
Hört (nochmal) in die Folgen rein, die euch zum Nachdenken bringen – nicht nur zu KPIs, sondern zu dem, wie wir arbeiten und miteinander umgehen.
Achtet auf Sprache: Begriffe wie „behindert“ als Beleidigung oder „schwul“ als Abwertung sind nicht „locker gemeint“, sondern prägen Kultur.
Wenn du ein starkes Thema hast: Meld dich bei uns – wir suchen bewusst Menschen & Geschichten, die Perspektiven öffnen.
Sponsoring/Support: Wer UNGEFILTERT unterstützen will (weil Produktion professioneller wird), kann sich direkt bei Bjørn, Patrick oder Ailyn melden.
Unsere Highlightfolgen:
Lea Bücker (SDRs of Germany) – Sexismus im Sales
Nadine Schönwald – Inklusion/Diversität
Marcel Friedrich – Mutmacher Projekt
Ulf Zinne – Identität, Mut & „Wer will ich heute sein?“
Daniel Heßmer – Führung im Wandel / charismatisches Loslassen
Rouwen Kramer – Jubiläumsfolge / Ursprung & Spirit von UNGEFILTERT
Unsere Gäste waren außerdem:
Alexander Dosse
Alexander Homburg
Alexander Müller
Andreas Kaldewey
Ann-Kathrin de Moy 🚀
Christian Soller
Christoph Karger
Christopher Funk
Daniel Hesmer
Danny Wörns
Dima Honta
Draginja Laß
Cisar Lambert
Fabian Tim Karsten
Fabio Grüll
Florian Gypser
Helena Klaus
Jürgen Schmitt
Lea A Buecker
Loubna Taoussi
Marcel Friederich
Michael Larche
Michael Möhrer 🚀
Michael Scheidel 🚀
Nadine Schönwald
Olimpia Hordynski
Rouven Kramer
Tim Bartel
Ulf Zinne
Vanessa Jacqueline Schäfer
Volker Kaufmann🚀
Vielen Dank euch allen, ohne euch wären wir nichts!!
Transkript anzeigen
Bjørn: Cheerio, Miss Sophie, ein Jahr ungefiltert. The same procedure as last year, the same procedure as every year. Patrick und Eileen, oder? Und damit herzlich willkommen zur Weihnachtsfolge von ungefiltert, der authentische Sales Podcast, wie immer mit der wunderbaren Eileen, mit dem lieben Patrick und mit mir. Ihr zwei, ein Jahr. Also eigentlich sind es anderthalb, bevor wir angefangen haben.
Ailyn: Ende!
Patrick Minßen: Seid gegrüßt!
Bjørn: Aber ein Jahr ungefiltert mit ganz vielen Folgen. Patrick auch ganz viele Folgen. Wir wollen heute mal so bisschen zurückschauen auf dieses Jahr. Was waren unsere Highlights? Gab es vielleicht auch Lowlights? Was ist so passiert? Und ja, ich glaube, wir können euch sogar einen kleinen Ausblick mitgeben, weil an Weihnachten gibt es Geschenke. Und deshalb, ja, schauen wir einfach mal drauf, was so passiert. Ich freue mich riesig, dass ihr dabei seid. Es ist unsere zweite Dreierfolge erst. Damals war es noch eine Folge mit Patrick als Gast. Dass das dabei rausgekommen ist, muss ich sagen, freut mich sehr. Insofern, Patrick, ich würde sagen, wir lassen der Dame mal das erste Wort. Aileen, erzähl mal so ein bisschen, wie war dein Jahr so mit uns? Erträgst uns noch?
Ailyn: Also erstmal fühle ich mich jetzt in Anwesenheit und nach dem Bord Dame, also der Echie, die 70-Jährige unter uns. Nur so viel Datse. Ansonsten war es mir dieses Jahr einfach eine extreme Freude. Es war so viel los. Wir haben so viel Input bekommen, nicht nur durch jeden einzelnen von uns, sondern eben auch durch die ganzen Gäste, dabei waren. Und man muss halt auch wirklich mal, und da möchte ich mich an der Stelle auch ganz doll bei dir bedanken, Patrick. Du bist mit an Bord gekommen, was mich schon mal... geflasht hat, als es soweit war. dachte so, der hat wirklich Bock, krass. Und du hast einfach mit, finde ich, die krassesten Gäste mitgebracht, die einfach außerhalb auch dieser Sales Bubble sind. Und das finde ich wirklich fantastisch, weil Björn und ich, kommen aus dieser Sales Welt einfach. Wir sind auch sehr bubblig unterwegs gewesen, einfach auch wegen der Community und so. Und ich liebe die Leute trotzdem, die wir auch interviewt haben. Vergesst das nicht, ich verstehe mich nicht falsch da draußen. Aber du hast halt irgendwie den Horizont über diese Sales Community und den Tellerrand so bisschen gebracht und dafür will ich dir einfach danken. Sonst hätten wir nicht so krasse Gäste wie Nadine Schönwald gehabt. Und da wäre ich im Leben nicht rangekommen und dass solche Folgen dabei waren. ist das halt einfach, wo ich sage, das ist auch das, was wir bei UNgefiltert wollten, weil wir klar UNgefiltert ist der Sales Podcast und Nadine hat auch ein bisschen mehr mit Sales zu tun, als wäre ich noch der eine oder andere, der bei dir Gast war. Aber wir haben immer gesagt, wir wollen eben eine Stage geben, wo es nicht nur ⁓ wie optimiert ich jetzt noch meine noch eine Cadence und wie mache ich das noch besser und wie komme ich im Presidents Club, sondern es ging immer die Sachen über die keiner redet und es haben noch nicht so viele darüber geredet, über Inklusion, über Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und andere Themen die dabei waren und deswegen an der Stelle Danke.
Patrick Minßen: Sehr gerne, vielen Dank Aline, das geht ja runter wie Öl. Ja nein, ich freue mich wirklich darüber, dass du das so sagst, weil ich mich natürlich auch erstmal in eurem tollen Podcast irgendwie positionieren musste. Ich habe ja am Anfang auch ein bisschen überlegt, ob ich es mache oder nicht, das wisst ihr ja noch, wir haben ja dann auch zwei, drei Mal gesprochen, weil ich eigentlich nicht so das Ansinnen hatte, dass ich mich jetzt in einen Podcast mit reinhänge. wo es die ganze Zeit nur in Anführungsstrichen Sales-Skills geht. Das war aber zu einer Zeit, da kannte ich euren Podcast noch nicht so gut, wie ich ihn heute kenne. Das muss man ganz klar dazu sagen. Ich war einmal Gast. Ich habe die ein oder andere Folge gehört. Aber da konnte man noch nicht davon sprechen, dass ich die Vision, den Weg von ungefiltert auch wirklich verstanden habe. Das hat mir halt noch gefehlt. Und nach den Gesprächen mit euch habe ich eben gemerkt, dass hier viel Raum ist, auch für Dinge... die neben dem Sales Alltag passieren, vor allen Dingen auch für Dinge, die menschlich sehr tief gehen, die interessieren, die bewegen, die unbedingt Beachtung brauchen, die auch immer irgendwo angeknüpft zu unserem Sales Alltag dazu gehören oder zu uns als Mensch sein. Und deswegen habe ich mich sehr schnell, weil ihr megaguten fachlichen Input liefert, erstmal in die Richtung bewegt, diese Leute heranzukriegen, die so dieses Drumrum auch schaffen können, damit wir einfach ein rundes Bild haben in unserem Podcast. Und das hat gut funktioniert und hat mir mega viel Spaß gemacht dieses Jahr. deswegen auch von meiner Seite nochmal ganz großes Dankeschön an euch. Das muss man ja auch mal sagen, dass ihr das Vertrauen auch in mich hattet, mich in diesen Podcast mit reinzunehmen, nicht nur als Gast zuerst, sondern dann tatsächlich auch als Host. Das ist schon was Besonderes, weil das war von Anfang an euer Baby. Ihr habt das kreiert und ihr habt das ganz toll gemacht. Und wenn man dann von außen dazu kommt, hat man auch eine Riesenaufgabe. Und ich habe das auch als große Verantwortung. und auch ein klein bisschen als eine Ehre empfunden, dass ihr mich gefragt habt. Vielen Dank nochmal an der Stelle.
Bjørn: der Lobhudelei, sonst werden wir rot. Vielen Dank. Man muss aber auch ehrlicherweise sagen, du hast es uns sehr leicht gemacht. Du hast uns die Idee ja, also wir hatten die Idee glaube ich schon deutlich vor dir, dass wir uns gedacht haben, wenn wir Menschen, Patrick, denen könnten wir uns gut vorstellen und ich glaube auch, wir haben noch tatsächlich noch bisschen gebraucht, bis wir soweit waren, dass wir gesagt haben, hast du nicht Lust? Und insofern, für mich ist dieses ungefilterte In-Friends-Format einfach auch immer noch eins, worauf ich fürchterliche Lust habe. Ich bin sehr gespannt auf die Folge, du jetzt demnächst aufnimmst, da finde ich richtig cool. Und das ist auch was, wir für die Zukunft auf jeden Fall, kann ich euch schon ankündigen für nächstes Jahr, noch weitermachen werden. Also wenn es jemanden gibt, der wirklich Bock hat, mal eine Folge zu hosten mit einem spannenden Gast, dann sagt uns auf jeden Fall Bescheid, weil das ist einfach, ja, nutzt unsere Plattform vielleicht auch, mal reinzuschnuppern, wie ist denn Podcast machen eigentlich so. Eileen, wie ist denn Podcast machen eigentlich so?
Ailyn: Cooler als ich dachte, aber auch tatsächlich ein bisschen anstrengend mittlerweile. Cooler als ich dachte, ich kann es aber nur wiederholen, als wir uns kennengelernt haben, haben wir beide gesagt, ich hätte schon mal gerne einen Podcast gemacht. Ja, ich auch. Ja, aber dann bist du auch nur so ein Fuzzi, der einen Podcast macht, wie alle anderen auch. Und warum denken wir denn, dass man uns zuhören will? Was haben wir schon zu sagen? Dann haben wir jetzt damit doch angefangen und dachten, gut, dann werden doch solche Leute, die aber halt das versuchen, ein bisschen anders zu machen als die anderen. Und dass das so gut ankommt, das ist das, was ich so cool finde. Dass wir tatsächlich mit unserer Vorstellung vom Podcast machen, dass diese Vorstellung die Leute draußen berührt, weil ich immer wieder mitbekommen habe und es ist teilweise immer noch so, dass ich von Leuten Komplimente bekomme, die ich in meinem Leben noch nie gesehen habe, die dann auf einmal irgendwann antworten oder schreiben. die auch nicht besonders viel auf Post von uns reagiert haben, aber die dann irgendwie sagen, ey, ich finde den Podcast so cool. Und 40 Minuten zuhören fällt mir eigentlich schwer, aber bei euch nicht, weil das Thema richtig gut ist. Es ist jetzt nicht wieder der sechzigste Podcast, in dem es irgendwie KPI's geht und wie man die besser macht, sondern da wird halt mal über KPI's richtig abgezogen und alles ein bisschen eher in der Realität betrachtet. Und dass das eben ankommt, weil das war ja das, was wir wollten, das finde ich so cool. Und Podcasts aufnehmen und so, das ist gar nicht so das Problem. sondern tatsächlich, und da kommen wir zu dem Punkt, dass es auch manchmal ganz schön anstrengend ist, wir haben alle gemerkt, glaube ich, umso mehr Qualität man haben möchte, und ich glaube, drei, dass wir passen, auch so gut haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch, umso mehr Qualität man reinbringen möchte, umso mehr Folgen man auch machen möchte, umso mehr Zeit kostet das Ganze. Und da das hier unser Baby-Hobby ist, unser Hobby einfach betrifft und wir das nebenbei machen müssen, trist das halt schon viel Zeit. Aber, und ich glaube, weil wir es alle gerne machen, es nichts, was uns schwerfällt. Auch wenn es zeitlich manchmal nicht so gut passt, aber nicht schwerfällt in Form von, man muss sich aufraffen, das zu machen, sondern man macht das schon gerne.
Bjørn: Ja, kann ich voll und ganz und unter unterschreiben. Patrick, jetzt machst du ja auch bisschen Podcast mit uns. Mach mal einfach ein Podcast. Es gibt die ganzen Podcast-Experten, immer sagen, komm, so schwierig ist es gar nicht. Jetzt weiß ich, du bist ja auch jemand, der sich gerne vorbereitet. Aileen und ich sind ja eher, komm, wir machen mal ein Gespräch mit jemandem. Ich weiß, du bist da ein bisschen anders. Das ist auch gut so, dass wenigstens einer sich mal vorbereitet auf Gespräche. Insofern bin ich da echt glücklich darüber, dass ich genau weiß, okay, wenn Aileen und ich mal wieder so
Patrick Minßen: ...
Bjørn: Komm, wir machen mal. Dann weiß ich genau bei dir ist halt, nee, der Patrick, der hat sich vorbereitet. Der weiß, wem er redet. Der weiß, wo er hin will. Der hat eine Idee für sein Gespräch. Wie ist es denn so, Podcasts zu machen?
Ailyn: Jetzt kommt es an sich!
Patrick Minßen: Also erstmal finde ich interessant, dass ich den Eindruck erwecke, mich immer extrem gut vorbereiten zu wollen. Natürlich mache ich mir Gedanken darüber, wer könnte interessant sein für unseren Podcast und welches Thema könnte ich da besprechen und wo geht es so grob die Reise hindern im Gespräch. Aber tatsächlich glaube ich, dass es ein großer Vorteil ist und den Vorteil haben wir drei.
Bjørn: Hahaha!
Patrick Minßen: Wenn man ganz gut darin ist, ein Gespräch mit Leuten einfach intuitiv am Laufen zu halten und dem Gespräch mitzufolgen, es immer wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, das Ganze auch mal ein bisschen anzustacheln, damit die nächste Spitze kommt, die spannend ist, auf der man dann wieder aufsetzen kann, da muss man auch irgendwie so ein bisschen Gefühl für haben, glaube ich. Und man muss vor allen Dingen auch eine ganze, ganze Menge Spaß und Freude daran haben, mit Menschen umzugehen. Und man muss echtes Interesse an Menschen haben. Das ist extrem wichtig. Und wenn man das mitbringt, ist das schon mal eine super Grundlage, um so einen Podcast zu machen. Ich war ja jetzt das Jahr über auch in der komfortablen Situation, Björn, dass du insbesondere ganz viel von dem getan hast, was so im Hintergrund abläuft, dass die Folgen hochgeladen werden, dass die Show Notes erstellt sind, dass auf allen Plattformen rechtzeitig geschaltet wird und so weiter. Im Grunde genommen habe ich ja nicht mehr gemacht, als mir die Gäste ausgesucht, die eingeladen, LinkedIn-Post nochmal dazu gemacht. Das geht mir alles relativ leicht von der Hand. Das wollen wir ja jetzt dann im nächsten Ja auch noch mal ein bisschen gerechter aufteilen einfach weil ich glaube dann können wir noch mehr kraft auf die straße Aber eileen hat natürlich recht trotzdem ist es auch mal anstrengend auch mal aufwändig man muss gucken wann kann man das machen wir haben alle einen vollzeitjob ich bin auch viel unterwegs ich gucke dann wie ich in die freizeit rein kriege aber und das ist ein ganz besonderes Learning dieses Jahr gewesen. habe festgestellt, dass die meisten Menschen, die man für so einen Podcast anfragt, sehr, dankbar dafür sind, wenn man sie fragt. Übrigens auch eine Nadine Schönweil, die keinen Moment gezögert hat, in unseren Podcast zu kommen und das super toll fand, dass wir sie überhaupt gefragt haben. Für mich war es aber was ganz Besonderes, dass sie sich Zeit dafür nimmt. Und dann sind die auch recht flexibel in der Terminvereinbarung. Und man kann wirklich gucken, ob man auch mal was am Wochenende macht oder am späten Nachmittag oder ganz früh am Morgen, bevor man mit der Arbeit beginnt. Es funktioniert. Man muss halt nur mit den Menschen reden und dann findet man gemeinsamen Weg.
Bjørn: Ja, es geht mir genauso. Ich muss noch gestehen, was für mich wirklich eins der Hauptthemen war, was mich so in dem Jahr hat verändern lassen, ist, wenn du anfängst, so Aline und ich am Anfang noch unsere Eigenfolgen zu machen und wenn du dann irgendwann merkst, so, okay, mit Gast, Gast hat halt immer noch eine andere Qualität, finde ich. Und ich muss gestehen, ich finde diese Folgen, du Menschen dazu kriegst, dass die aus einem Anfang aus dem Nähkästchen zu plaudern. wo du genau merkst, okay, jetzt haben sie vielleicht was gesagt, wo sie sich am Anfang überlegt haben, das mache ich nicht. Mein Lieblingsbeispiel, da ist Michael Lache, der einfach, glaube ich, viel mehr erzählt hat, als er eigentlich erzählen wollte. Weil ich glaube, wir es gut geschafft haben, eine, fühlst dich wohl Atmosphäre, die Leute rumzubauen. Und ich glaube, das ist für mich eigentlich so das größte Learning aus diesem Jahr. Wenn du willst, dass Menschen, ihre Geschichte erzählen, dann ... setz dich nicht gegenüber zu ihnen, sondern setz dich neben sie und hör ihnen mal zu. Nimm sie vielleicht mal mit an die Hand auch so ein bisschen und hör mal, was sie so zu erzählen haben. Und dann schaffst du es, glaube ich, einfacher, auch wirklich Feedback oder auch mal was von den Leuten zu hören, wo du am Anfang denkst, das hätte ich nicht gedacht. Das ist so was, was mir auf jeden Fall in diesem Jahr echt aufgefallen ist.
Patrick Minßen: Ja, definitiv. Kann ich bestätigen, Björn.
Bjørn: Alright, dann lasst es uns mal anfangen. Lieblingsfolgen. Aileen, jeder zwei, du darfst die erste raushauen. Mach mal, so es so bisschen wie die Vorspeise bei Dinner for One, die Fischstuppe. Erste Lieblingsfolge bei dir, was war's?
Ailyn: Also ich muss sagen, habe, also hätte ich mir jetzt alle Folgen, hätte ich mir einfach eine aussuchen müssen und hätte da zu lange drüber nachgedacht, dann wäre schwer geworden, weil ich finde echt jeden etwas. Also wirklich kann man einfach nur so sagen, hört sich vielleicht klischeehaft an, aber ich finde alle toll. Aber als wir darüber gesprochen haben, sind mir zwei Folgen in den Kopf gekommen und eine davon und beide sind mir in Kopf gekommen, weil sie was mit mir gemacht haben, beziehungsweise weil sie etwas angestoßen haben, einen Effekt angestoßen haben direkt. Also die erste ist tatsächlich die Sexismus-Folge, Sexismus im Sales mit der Lea Bücker von den SDRs of Germany. Und die Folge ist so im Gedächtnis geblieben, weil wir tatsächlich darüber gesprochen haben. Ich habe schon öfter auch vor allen Dingen, wo man im Sales-Network auch über solche Themen natürlich gesprochen, weil es einfach ein Thema ist. Und wir haben das Thema aufgenommen. es ist ja am Anschluss, Björn du weißt es noch, weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, ich weiß nicht, wie viele von den Zuhörenden das mitbekommen haben, aber es ist tatsächlich direkt hinterher.
Bjørn: Hm?
Ailyn: als Lea dafür Werbung gemacht hat, ihrem Post genau das passiert, worüber wir gesprochen haben. Denn es war leider sehr clichéhaft, aber ein lieber netter alter Harry, ja, nenne ich ihn jetzt mal, der meinte sich rausnehmen zu müssen, da tatsächlich drüber zu sprechen und genau das in die Richtung zu lenken, dass Sexismus ja auch so bisschen eine Wahrnehmungssache ist und dass sie da vielleicht auch, wenn sie sich so anzieht, sie anzieht, vielleicht auch manchmal Sachen provoziert. Also genau die Themen, die wir angesprochen haben, wurden dann auch nochmal bestätigt. Und deswegen fand ich diese Folge so beeindruckend, weil sie mir... Also ich meine, ich hab dafür keinen Beweis gebraucht, aber es gab dann nochmal gleich einen, tatsächlich in Echtzeit, dass dieses Thema einfach unfassbar wichtig ist und es einfach auch besteht und dieser Mensch hat das bewiesen. Also eigentlich, Dankeschön für den Beweis von dir, dass du das nochmal proofed hast, liebe Harry. Es war wirklich...
Bjørn: Mhm.
Ailyn: Schön zu lesen, dass du genau das erfüllt hast, worüber wir vorher gesprochen haben.
Bjørn: Das ist die Bestätigung dessen gewesen, dass es sich lohnt, darüber zu reden und dass wir auf jeden Fall diesem Thema einfach auch eine viel breitere Öffentlichkeit geben müssen. das ja, gerade gerade gerade wir auf der anderen Seite, Patrick und ich einfach auch zum Beispiel, die da viel mehr viel mehr unterstützen sein müssen und viel lauter werden müssen. Also wir alle Männer, die wir das mitbekommen müssen, eigentlich glaube ich, finde ich auch viel lauter dabei werden, dagegen dagegen die Stimme zu erheben und zu sagen, keine Chance. No way. nicht hier, nicht in meinem Playbook, nicht in meinem Spielfeld. Ich kann auch jeden nur ermuntern bei LinkedIn. Meldet solche Kommentare, meldet diese Menschen, gebt es weiter, weil es ist halt wirklich was, was überhaupt gar nicht geht.
Patrick Minßen: Ja und das Wichtige ist eben, dass wir uns erst recht deshalb dagegen positionieren, auch wenn es unangenehm ist. Und wenn man das aus der Sicht eines Mannes mal betrachtet, das ganze Thema, es ist für mich immer eine ganze Menge Fremdschämen mit dabei und ich finde das unglaublich unangenehm und ich denke mir immer... Weißte, ich habe ja zwei Töchter zu Hause. Und ich überlege natürlich immer so bisschen, wie sieht der Lebensweg von den beiden mal aus? Nicht nur in welcher Welt wachsen die jetzt auf, sondern in welcher Welt müssen die dann eines Tages auch mal ohne mich klarkommen? Und deswegen bin ich absolut deiner Meinung, Eileen, dass wir diese Themen immer wieder bespielen müssen, ⁓ einfach auch eine gewisse Sensibilität dafür zu schaffen, was da eigentlich passiert. Und ja, ich habe diese Folge auch gehört, deine Frage zu beantworten. Und ich habe danach tatsächlich mal Frauen in meinem Umfeld gefragt, ob sie sich von so etwas betroffen fühlen. Und es war unfassbar, dass jede einzelne Ja gesagt hat und sogar ein konkretes Beispiel nennen konnte, in welcher Situation, inklusive meiner Frau. Und wer jetzt noch behauptet, dass das ein Thema ist, was so hochgespielt wird oder was nur einseitig so empfunden wird, der unterhält sich glaube ich zu wenig mit dem anderen Geschlecht. Ich kann es mir nicht erklären, Björn. Ich weiß es nicht.
Bjørn: Ja, voll. Ich glaube auch, das ist nichts, speziell eine Salesgeschichte ist, sondern ich glaube, ist immer noch was, was generell in unserer Gesellschaft zutiefst verankert ist, was jenseits für mich von allem ist und für mich übrigens gekoppelt an eine der negativen Auswirkungen des Internets, dass einfach jeder Harry mittlerweile auch seinen Senf dazu geben darf und einfach so Dinge glaubt, ungefiltert verbreiten zu können. Deshalb finde ich, ist die Reaktion einfach darauf. Je mehr Leute das lesen oder melden, wenn sie es lesen, irgendwo auf Social Media, umso wichtiger. Und ich muss gestehen, was mich nervt dabei mittlerweile ist, weil sie es gut meinen, Namenschwärzen. Für mich hat jemand, der das tut, einfach auch das Recht darauf verwirkt, dass sein Name geschwärzt wird. sei kein Arschloch, dann muss dein Name nicht geschwärzt werden. Das ist eine ganz einfache Geschichte. Finde ich. Ja, das ist eine sehr schöne Folge. fand sie auch extremst. Hat mit Lea sowieso wie immer super viel Spaß gemacht. Aber es ist halt auch auf der anderen Seite wieder mal. Es zeigt halt einfach auch, wie krass diese Themen sind und wie wichtig es ist, die zu besprechen. Patrick, erste Lieblingsfolge von zwei.
Patrick Minßen: Ja, wir haben sie ja schon ein paar Mal angeteasert jetzt. Selbstverständlich war ein großes Highlight für mich dieses Jahr im April die Folge mit Nadine Schönwald. Die knüpft vielleicht sogar ein bisschen an das an, was Aileen eben gesagt hat, weil auch hier geht es ⁓ Menschen, die oft diskriminiert werden, die oft benachteiligt werden, die nicht richtig gesehen werden, die einfach völlig falsch behandelt und völlig falsch verstanden werden in vielen Situationen. haben über das Thema Inklusion und auch über das Thema Diversität gesprochen. Und ich bin in diesen Podcast reingegangen als jemand, der diese Buzzwords immer sehr gerne verwendet hat, aber in diesem Podcast gemerkt hat, dass er überhaupt nicht weiß, was das bedeutet. Und das macht für mich diese Folge so wertvoll. Wenn eine Nadine Schönwald dann dort in dem Podcast steht und mir erzählt, dass sie acht Jahre ihres Lebens im Krankenhaus verbracht hat. dass sie immer wieder Situationen ausgesetzt war, wo Menschen ihr nicht zugetraut haben, dass sie jemals auch nur irgendwas aus sich machen könnte, weil sie körperlich so eingeschränkt ist. Und sie steht heute in einer führenden Position als Head of in ihrer Firma und hat Mitarbeitendenverantwortung, hohe Umsatzverantwortung, ist extrem smart, weiß genau, was sie tut. Sie hat immer an sich geglaubt, ihre Mutter hat immer an sie geglaubt und hat dafür gesorgt, dass sie auf normale Schulen kommt, dass sie immer perfekt integriert ist, dass sie nicht zur Seite geschoben wird. Das zeigt auch, wie wichtig das ist, diese Menschen, gewisse Einschränkungen haben, uneingeschränkt zu unterstützen. Und bis zu diesem Punkt habe ich mich aber immer noch nicht selbst betroffen gefühlt. Und dann kam ein Satz, den sie gesagt hat, der mich echt mitgenommen hat, den werde ich auch nie vergessen. Das ist, sie zu mir gesagt hat, Patrick, weißt du eigentlich, dass nur drei Prozent der Menschen behindert geboren werden? Über 90 Prozent der Menschen erlangen eine Behinderung im Laufe ihres Lebens. Wenn du jetzt sagst, Inklusion betrifft dich nicht, wir sprechen uns in ein paar Jahren nochmal. Und das sitzt. Und dann überlegst du ganz anders, muss es jetzt sein, dass diese Bushaltestelle umgebaut werden muss, damit man da vernünftig hochkommt? Müssen Ämter so gestaltet sein, dass sie barrierefrei sind? Müssen Kino- Theatervorstellungen
Bjørn: Mhm.
Patrick Minßen: so konzipiert sein, dass auch hörgeschädigte oder sehgeschädigte Personen eine Chance haben, kulturellen Leben teilzunehmen. Das sind einige von vielen Themen, die da eine Rolle spielen. Und ich kann nur jedem empfehlen, sich diese Folge einmal anzuhören, ⁓ hinterher wirklich sagen zu können, jetzt weiß ich, wovon ich spreche, wenn ich das Wort Inklusion in den Mund nehme. Deswegen war diese Folge für mich so wertvoll.
Bjørn: kann ich voll und ganz nachvollziehen. Ich schmeiße noch mal eine andere Form von Behinderung mit rein, übrigens aus eigener Erfahrung. Ich habe nach meinem Herzinfarkt einen recht großen Behindertenanteil. Und dieses ganze Thema liegt bei mir hier unten rechts im Schreibtisch in der untersten Schublade, weil ich genau das, was du gerade eben gesagt hast, auch gar nicht akzeptieren will für mich, obwohl es ja da ist. Und ich glaube, das ist einer der für mich auch eine der Kernaussagen. dieser Folge, was Nadine wirklich auch gesagt hat. Das ist ja nicht auch immer eine Behinderung, die du siehst. Also irgendeine Beeinträchtigung, körperliche Beeinträchtigung oder sowas, sondern es sind ja manchmal auch Dinge, die du nicht siehst und die nicht offenbar sind. Und ich glaube und finde, dass das was ist, was noch viel stärker in den Fokus gehört, weil auch das macht ja was mit Menschen. Also da bleibt ja da bleibt ja was über die. zahlreichen Frauen, nach Brustkrebs einen wahnsinnig hohen Anteil oder prozentualen Dings haben in ihrer Behinderung, völlig zurecht. Das sind aber einfach diese Dinge, die gar nicht groß auffallen, die aber trotzdem alle dazugehören. Ich glaube einfach, und das ist für mich echt ein Anliegen, und das ist was, ich auch jedem nur
Patrick Minßen: Ja, absolut.
Bjørn: Und ich lasse mich sehr selten zu irgendwelchen politischen Statements hinreißen, aber in diesem Fall glaube ich, muss ich einfach mal eins tun. Leute, guckt euch mal die Wahlprogramme von einigen Parteien an und dann überlegt euch mal, ob ihr das wirklich wollt. Weil stellt euch mal vor, eure Kinder haben irgendeine Beeinträchtigung. Und dann überlegt mal, ob ihr Zeiten, die wir dunkelst hatten, wieder haben wollt. Und das finde ich ist einfach ganz wichtiger Punkt, da wirklich einfach drauf zu achten. Weil das ist für mich jenseits von allem. Und Nadine ist für mich, was dieses Thema angeht, einfach auch Totales Role Model, muss ich ehrlich gestehen. Ich fand das faszinierend, die Art und Weise, sie damit umgegangen ist. Ich hab selten beim Schneiden ein Erfolge drin in den Augen gehabt, muss ich sagen. Weil's schon auch echt bedrückend war teilweise.
Patrick Minßen: Ja, weil sie vor allen Dingen auch genau das gemacht hat, was unsere Podcast auszeichnet. Sie war komplett ungefiltert, authentisch, absolut ehrlich. Ich habe im Vorgespräch gefragt, gibt es Tabuthemen? Gibt es irgendetwas, was ich nicht ansprechen soll, wo ich lieber drum rumschiffen soll? Sie hat gesagt Nein. Mach. Das Thema gehört an die Öffentlichkeit. Ich mache das jeden Tag auf LinkedIn. Du kannst mich alles fragen und ich werde dir ehrlich darauf antworten. Und genau so hat sie es auch gemacht. Und noch mal ganz kurz zu dem Thema mit den Wahlprogrammen und so, was du eben gesagt hast. Das Wichtige ist ja, und da habe ich mit Nadine auch darüber gesprochen und im Übrigen auch dann mit dem Marcel Friedrich, als wir dann zu dem Mutmacher Projekt den Podcast hatten. Das geht noch viel früher los, das ganze Thema. Und das müssen wir uns verinnerlichen. Wenn ich mit meinen Töchtern am Frühstückstisch sitze, Und meine Tochter erzählt mir von dem Jungen im Rollstuhl, der bei ihr in der Klasse ist. Und ich merke, sie ist unsicher, wie sie mit dem umgehen soll, ob sie das gut oder schlecht finden soll, ob sie den anders behandeln soll als die anderen Kinder, ob der überall mitspielen kann. Dann bin ich als Erwachsener, als Vater verdammt nochmal in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass meine Tochter ein menschliches, normales Bild von dieser Person bekommt. Ich habe mich da nicht abwertend darüber zu äußern, wegzuschieben, das Thema wegzudrücken, sondern ich muss offen und ehrlich mit meinen Kindern darüber sprechen. wenn wir da anfangen, dann kommt es gar nicht so weit, dass meine Kinder oder auch die Kinder von den Zuhörern heranwachsen und so ein verschobenes Bild von Menschen mit Einschränkungen haben. Das finde ich ist ein Thema gewesen, was da auch noch mal ganz deutlich herauskam.
Bjørn: voll voll für mich auch einfach ein eins eins was mir gerade noch so anfällt dass wir reden wir eigentlich also unsere sprache ist ja ein ein hartes ein hartes schwert oder ein scharfes schwert das höre ich höre ich nebenan wir haben eine schule wenn ich hier die die fenster aufhab und die gehen nach hause du bist behindert nein ist er nicht ziemlich sicher nicht und ich glaube wir sollten auch darauf achten
Patrick Minßen: Hm.
Bjørn: wie wir damit einfach umgehen und wie wir so Wörter wählen. Ich letztens gerade irgendwo einen Podcast von irgendjemanden echt bekannten mit großer Reichweite. Der hat sich ausgelassen und aber was ist ein Mongo, Typ? Da habe ich gedacht, ich raste aus.
Patrick Minßen: Es ist schon schlimm genug, wir so konditioniert sind, dass Behinderung, respektive behindert, ein Schimpfwort ist. Genauso wie Schwulsein als Schimpfwort verwendet wird. Das sind Themen, denen muss man sich entgegenstellen. Und wenn man sich einmal ernsthaft mit Menschen unterhalten hat, die von diesen Themen betroffen sind, die ihr Leben lang damit zu kämpfen haben, von klein auf, Kindergarten, Schule bis ins Berufsleben rein,
Bjørn: Ja genau.
Patrick Minßen: dann sieht man das vielleicht auch mal ein bisschen anders, wenn man nicht ein kompletter Vollasi ist, es mal so zu sagen. Und deswegen finde ich es so wichtig, Björn, wir hatten es eingangs erwähnt, dass wir solche Themen auch mal im Podcast haben. Weil es geht nicht nur immer die shiny KPI Welt und die dicken Firmenwagen und alles ist toll im Sales und da kannst du das meiste Geld verdienen. Ja, ist spannend. Hören sich Leute, die in Vertrieb wollen, auch an. Aber ich würde mir auch wünschen, dass diese Leute sich mal Folgen anhören, in denen sie vielleicht ein bisschen was mitnehmen, wie man mit Menschen umzugehen hat. Denn das ist nicht weniger wichtig.
Bjørn: Ja, total. Kann ich gut, kann ich nur unterstreichen. Okay, aber du hast gerade eine schöne Brücke geschlagen zu meiner ersten Lieblingsfolge. Meine erste Lieblingsfolge ist, weil sie mich am nachhaltigsten beeindruckt hat. Eileen hat, glaube ich, eine Ahnung, worauf ich hinaus will, die Folge mit Ulf Zinne, der am Anfang sich erst mal ganz fromm und frei geoutet hat und uns danach einfach mal...
Patrick Minßen: Mhm.
Bjørn: Also ich habe mich sehr Kopf gewaschen gefühlt nach der Folge und habe gedacht, fuck, du hast so viel Recht mit all dem, was du sagst. Und die Art und Weise, wie einfach du das aufs Tableau bringst und wie klar du es ansprichst, das hat mich sehr, sehr, sehr beeindruckt. Einfach wirklich, also es war für mich auch eins der größten Learnings und war für mich auch so der der Anfang meiner Jahresendreise so ein bisschen, weil mich das einfach wirklich zu tief gepackt hat, alles was er gesagt hat. Dieses, dieses, ey, ne? Mach doch einfach mal. Geh doch einfach mal los. Probier's doch einfach mal. Lauf doch einfach mal los und guck was passiert. Ohne dir vorher 15 Plan Bs, CSDs, ESC zu machen, sondern mach doch einfach mal und dann wirst du schon sehen, ob es funktioniert. Trau dich doch mal. Könnte gut werden.
Patrick Minßen: Hm.
Bjørn: So und all diese ganzen Dinge und einfach darüber reden, wie es ist, sich einfach mal, wie er es am Anfang getan hat, hinzustellen und so zu erzählen. Ich bin halt schwul und das war halt auch riesenlanges Thema und ich habe lange gebraucht dafür und trotzdem irgendwann so, jetzt bin ich fein damit und ich bin super erfolgreich. Trotzdem, es hat überhaupt keine Auswürfe und du sitzt da und denkst dir so, ja geil, warum können wir denn nicht alle einfach über solche Themen genauso reden?
Ailyn: war sehr beeindruckend, fand ich. Man sollte sich mal die Frage stellen, wer man sein will. Das hat mich tatsächlich sehr lange danach beschäftigt, weil ich glaube, dass wir ganz oft eben so tun, als wären wir jemand. Und dann werden wir wirklich darüber nachdenken, wer wollen wir eigentlich sein? Sind wir da auf einem guten Weg? Fahren wir gerade auch auf den Schienen dazu? Oder sind wir gerade irgendwo parallel und müssen uns mal daran erinnern, dass wir vielleicht einen anderen Weg einschlagen müssen, um der oder die zu sein, die wir sein wollen.
Bjørn: Das ist eigentlich auch mein Wunsch nach der Folge gewesen, ich wirklich hab da wirklich gesessen und hab gedacht, boah. Also wir haben Eileen und ich haben danach noch gesessen und wir waren beide so ein bisschen sprachlos, was ja selten vorkommt, dass wir jetzt mal sprachlos sind, aber das war echt, das hat mich persönlich vollgeflasht, ist für mich eine der...
Ailyn: fand ich das in Hinsicht auch auf LinkedIn, da wo ja wirklich viele Leute alles sind, aber so keiner so wirklich man selbst ist. Es gibt Ausnahmen. Ich würde sagen, wir alle sind sehr authentisch dort unterwegs. Aber es gibt halt einfach viele, wo man das schon auch abliest, dass es irgendwie nicht so hinkommen kann. Gerade unter dem Aspekt fand ich das auch eine sehr, schöne Frage, die ich mir seither dann auch immer öfter stelle.
Bjørn: Ja. Ich fand, also es war ja wirklich sein Impuls, nicht morgens zu sagen, okay, was will ich heute machen, sondern wer will ich heute sein? Und das ist wirklich, wenn du anfängst, Tag so zu starten, dann kriegt er eine komplett andere Richtung. Er kriegt einfach eine komplett andere Richtung, weil es inhaltlich irgendwie in was komplett anderes geht. das ist genau das, warum ich diesen Podcast auch so liebe, weil genau solche Geschichten kommen auf einmal, wo du überhaupt nicht damit gerechnet hast.
Patrick Minßen: Hm.
Ailyn: Hehehe!
Bjørn: Vielleicht auch da nochmal zur Vorgeschichte. Ulf hatte mich angeschrieben, hat, ey, ich bin über euren Podcast gestolpert und habt ja nicht Lust mit mir eine Folge zu machen. Da habe gedacht, okay, wer ist denn Ulf eigentlich so? Dann habe ich angefangen, ein bisschen zu recherchieren und habe gedacht, what the hell? Mit wem hat denn der schon gearbeitet? Siehst du ja auch in seinem Podcast, siehst du hinter ihm seine Wand mit den Leuten, mit denen er schon gearbeitet hat. Und da habe ich gedacht, guck mal, da hängt der Patrick. Ach nee, ist Jochen Schweizer.
Patrick Minßen: Hmm.
Bjørn: Das war schon echt faszinierend. Das ist für mich eigentlich auch einer dieser Punkte, wo ich wirklich sage, wie cool. Ich habe Bock auf Authentizität und ich habe Bock darauf, mal darüber zu quatschen. Jetzt bin ich hier als Gast. Leute auch da, kleiner Aufruf für nächstes Jahr. Habt ihr Bock, bei uns in den Podcast zu kommen? Dann meldet euch doch einfach mal.
Patrick Minßen: Absolut und zwar egal mit welchem Thema, wir gucken uns das auf jeden Fall mal an.
Bjørn: Ja, genau. Richtig, genau. Und einer von uns dreien hat auf jeden Fall Lust darauf, ich, mit euch was zu machen. Oder vielleicht auch zwei oder alle drei, keine Ahnung. Aber das auf jeden Fall schon mal als Aussicht auf nächstes Jahr. Ja, also für mich.
Patrick Minßen: Aber noch mal ganz kurz auf Ulf zurückzukommen, da wollte ich auch noch eben was zu sagen. Ulf Zinne ist natürlich eine rhetorische Gewalt. Also das das muss man wirklich so sagen. Der Typ ist einfach super überzeugend, komplett auf den Punkt, gerade heraus mega authentisch. Und das macht ihn auch so wahnsinnig interessant. Aber warum ich ihn, warum ich ihn für diesen Podcast so wertvoll fand, war, weil er jemand ist, der in Menschen Veränderung auslösen kann. Und das ist ja auch etwas, was wir mit unserem Podcast schaffen wollen. Wir wollen ja nicht nur informieren, sondern wir wollen auch, dass die Menschen anfangen, nachzudenken. Ist das der richtige Weg, ich gehe? Wäre ein anderer vielleicht besser? Und auch die Frage, wer bin ich eigentlich und wer will ich morgen sein? Wer will ich heute sein? Nimmst, wie du willst. Das ist unglaublich wertvoll. Wie oft sitze ich im Auto? Fünf Stunden habe ein Podcast an. Hör mir da ein cooles Interview an und merke, wie es im Hören rattert. Wie ich überdenke, was ich tue, wie ich überlege, wie ich es besser machen kann. Und wenn ich dann aus dem Auto aussteige nach so einer Folge, habe ich das Gefühl, geil, das hat sich gelohnt, das zu hören. Ich freue mich auf die nächste Folge. Deswegen machen wir das doch, dass die Leute, wenn sie uns ihre Zeit spendieren und da sind wir unglaublich dankbar für, weil wenig Zeit haben alle, wenn sie sich entscheiden, eine Stunde mit unserem Podcast zu verbringen. dass sie wenigstens am Ende das Gefühl vom Mehrwert haben. Und Ulf Zinne ist ein gutes Beispiel dafür, wie man sowas sehr gut transportieren kann. Das fand ich mega.
Bjørn: Ja, ja, fand ich auch. Also es für mich wirklich nachhaltig in Erinnerung. Ist, glaube eine der wenigen Folgen, die ich auch öfter mal gehört habe. Wenn du sie bearbeitest, hörst du sie ja sowieso dann auch mal. Aber die Ulf-Folge ist schon eine von denen, wo ich denke, da könnt ihr eigentlich nochmal wieder reinhören. Deshalb, ja, Ulf an dieser Stelle, falls du es mitbekommst, vielen Dank dafür. So Runde zwei. Nee, Quatsch, wir machen das anders. Nächstes Jahr Runde zwei machen wir gleich. Wir haben die Vorspeise durch.
Ailyn: Also wir haben uns dazu entschieden, dass wir zwangsläufig in jeder Konstellation tatsächlich Folgen aufnehmen können. Das bedeutet, wenn Björn und Patrick Lust haben, dann machen die das gerne mal zu zweit oder wenn Patrick und ich Lust haben, machen wir das zu zweit. Aber wir sind auch frei, dass jeder von uns einzelnen Folgen aufnehmen kann. Das bringt uns einfach dahin, dass wir in der Zeit flexibler sind, dass wir natürlich noch mehr Gäste mit unterschiedlichen Themen aufnehmen können, weil jeder ja auch so bisschen andere Leute kennt und jeder auch.
Bjørn: Hauptgang nächstes Jahr. Jetzt machen wir das ja schon ein bisschen länger. Am Anfang noch Eileen und ich alleine. Jetzt sind wir zu dritt. Und wir haben ja darüber gesprochen. Was wollen wir denn anders machen? Was können wir anders machen? Was macht Spaß? Was macht keinen Spaß? Was wollen wir? Was wollen wir lassen? Was wollen wir nicht lassen? Ja, Eileen, erzähl doch mal so ein bisschen. Was kommt denn so?
Ailyn: vielleicht auch bisschen in die Themenrichtungen gehen möchte, die ihn vielleicht auch einfach mehr interessieren und wir dementsprechend einfach ein bisschen freier, flexibler und noch mehr machen können. Das wird auf jeden Fall kommen, wozu wir uns auch entschieden haben ist. Aber ich glaube, dass es nicht mal so eine Entscheidung, die man treffen muss, weil sie einfach so ein bisschen in unserer DNA ist. Wir haben tatsächlich auch letztes Jahr den einen oder anderen auch abgelehnt. mit aufzunehmen, in Form von, dass wir keine Folgen mit den Personen gedreht haben. Einfach aus dem Grund, weil wir machen ja mal Vorgespräche mit den Leuten und einfach festgestellt haben, dass diese Personen nicht zu dem authentischen Format passen, was nicht bedeutet, dass es schlechte Menschen sind oder dass die irgendwie irgendwelche anderen Gründe haben, dass man sich nicht leiden kann. sondern dass es wirklich daran liegt, dass man merkt, manche Menschen sind für dieses Format, man spricht frei und man spricht vielleicht auch bisschen offen frei miteinander, nicht gemacht sind und eher andere Podcast-Vorstellungen haben, was absolut fair ist, das möchte ich auch betonen, und dass wir dann eben nicht zusammenkommen und dass wir sowas natürlich auch in Zukunft weitermachen. ist, wie gesagt, es ist eine absolute Minderheit, dass das mal vorkommt, aber... Und das wollte ich halt auch einfach mal mit allen Teilen da draußen, dass wir zu sowas auch einstehen und dass wir mit den Personen auch darüber sprechen, dass es nicht passt und warum es nicht passt und dass wir damit bisher auch sehr gute Erfahrungen
Bjørn: Ja, So, jetzt ist ja Podcast nicht nur Zeit und Spaß an der Freude. Patrick, wir haben ja schon mal so ein bisschen auch darüber gesprochen. ist ja auch Arbeit. Du hast es eben schon so ein bisschen angesprochen. Und manchmal kostet es ja auch ein bisschen Geld. So, und jetzt haben wir ja mit DILFOND schon mal einen Sponsor, der uns von Anfang an sehr positiv unterstützt. Ich finde aber, wir könnten auch mal darüber reden, so ein bisschen, was geht denn noch so? Das haben wir ja getan. Magst du mal so bisschen plauder doch mal aus dem Nähkästchen. Wenn jemand spontan sagt, ich finde die drei cool und eigentlich könnte ich mir das gut vorstellen. Was muss er denn dann tun?
Patrick Minßen: Eigentlich muss er nur mit uns in Kontakt treten, mit einem von uns. Und wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir jemanden finden würden, der zu uns passt, der das Authentische auch lebt, der das auch stützt, der das Gefühl hat, dass die Inhalte, die wir hier liefern, mehrwertstiftend für ihn und auch vielleicht für das sind, was er so macht. wenn diese Person, diese Firma sagt, ich möchte euch gerne unterstützen, ich möchte euch gerne sponsern, dann würden wir natürlich auch dafür sorgen. dass diese Firma entsprechend innerhalb des Podcasts auch mal vorkommt, so wie man das aus anderen Podcasts auch kennt oder dass bei den Videos Snippets auf LinkedIn dann auch mal ein Logo oben mit eingeblendet wird. Wir machen das nicht, weil wir uns daran bereichern wollen, sondern weil es, wie Björn schon gesagt hat, einfach so ist, dass je professioneller wir werden, desto teurer wird die Podcastproduktion. Das fängt bei der Software angeht, übers Hosting bis hin zu gewissem Equipment, was man dafür braucht, das vernünftig darstellen zu können. Und da brauchen wir einfach Unterstützung. wenn wir langfristig nicht alles aus eigener Tasche zahlen wollen. Denn das, wir intensiv einbringen, wo sich jeder potenzielle Sponsor darauf verlassen kann, ist absolutes Herzblut, Verlässlichkeit, Professionalität. Wir werden regelmäßig Folgen schalten, immer in höchster Qualität, mit super spannenden Gästen auf allen Podcastkanälen. Wir bewerben und pushen das. Also ich kann nur dazu aufrufen, wenn das hier jemand hört, der Interesse daran hat, Sponsor in einem Podcast zu werden, der definitiv stark wachsend und nachgefragt ist. melde dich gerne bei uns.
Ailyn: Ja, jetzt haben wir tatsächlich schon recht viel darüber gesprochen, denn tatsächlich ist es auch die Folge mit Nadine, die mich sehr berührt hat. Und zwar weil ich seither und Marcel Friedrichs Mutmacher Episode, die baut ja auch mit drauf auf, tatsächlich sehr darauf achte, was ich sage.
Bjørn: Vielen Dank. Vielleicht auch da nochmal, wir haben es ja schon thematisiert. Wir werden nicht nur Gäste aus der Sales Bubble haben, sondern wir gehen bewusst den Weg in die Breite, was ich persönlich immer noch total grandios finde, weil es macht es so super spannend. Wir haben parallel noch so ein kleines kleines Herzensprojekt, Eileen und ich, die ungefiltert Männer- und Frauenstimmen, was das Thema Führung angeht, wo wir auch noch bisschen was eingesammelt haben von sehr, sehr spannenden Leuten.
Ailyn: Ich komme aus Berlin, hier spricht man auch ein bisschen anders und du Opfer, bist du hingeblieben, bist du behindert. Das sind tatsächlich Worte, man sehr häufig hört, die ich auch sehr häufig genutzt habe und mir auch immer natürlich dachte, ich meine das ja nicht in Form von wirklicher Behinderung.
Bjørn: Das wird nächstes Jahr auch noch kommen. kann ich euch schon mal so mit verraten. Also, wenn ihr Lust habt, uns zu unterstützen, wenn ihr sagt, das könnte spannend sein, meldet euch bei Aline, bei Patrick oder bei mir und lasst uns mal drüber reden. So, ich hab die Zeit im Blick. Aline, Folge 2 der Lieblingsfolgen dieses Jahr.
Ailyn: Nadine hat es damals auch noch mal angesprochen, dass man da schon drüber nachdenken sollte, was man eigentlich sagt, weil man das eben negativ behaftet. Wenn behinderte Menschen einfach negativ behaftet werden, wenn ich anderen irgendwie unterstelle, du bist behindert, weil er was gemacht hat, was ich irgendwie nicht richtig finde oder dumm finde. Und seither bin ich auch dafür sensibilisiert, wie krass andere Leute sprechen mich herum und fange mittlerweile an, ich habe mich dabei erwischt, aber positiv erwischt, dass ich Leuten dann sage, Vielleicht solltest du eher ein anderes Wort dafür nutzen, weil das ist eigentlich krass, was du da sagst. Also die Leute auch mal ein bisschen, die das auch nicht böse meinen, aber denen einfach mal zu sagen, aber das, was du machst, ist eigentlich nicht richtig. Leute, es ist wirklich sprachlich sehr wichtig. Ich bin schon seit auch davor den Folgen schon ein bisschen dafür gewesen, denn ich habe mal etwas sehr Dummes gemacht und das kann ich gerne mit euch teilen. Und zwar saß ich in der U-Bahn und saß da mit Kopfhörern und war sehr vertieft und dann hat sich jemand nämlich gesetzt. Er hat sich fallen lassen. Ich habe meine Kopfhörer abgerissen und gefragt, ob er behindert ist. Er war wirklich behindert. Das war mir dem Augenblick so unfassbar unangenehm. könnt ihr euch nicht vorstellen. Vor ihm saß sein Betreuer oder Pfleger. Ich muss sagen, Pfleger, was er gemacht hat, hat dem Jungen nur gesagt, siehst du, ich habe gesagt, musst aufpassen. eigentlich hätte der Typ mich so was von anschnorzen müssen und fragen müssen, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe, mich so daneben zu benehmen und eine Person zu beleidigen, egal ob sie es wirklich ist oder nicht. Und da hätte er mich eigentlich aufmerksam machen müssen, war vielleicht auch überfordert mit dieser Situation. Ich habe mich auf jeden Fall unfassbar geschämt und seitdem schrei ich auch Leute nicht einfach mehr an, wenn ich sie nicht gesehen habe und versuche aber auch sprachlich sehr darauf zu achten, was ich sage. Und die Folge mit Nadine und auch mit Marcel. Die haben das natürlich noch mal reaktiviert und wie gesagt, mittlerweile bin ich sogar so, dass ich das dann, wenn andere Leute so was sagen, eher anspreche, was ich vorher nicht gemacht habe. Deswegen ist es meine zweite Lieblingsfolge.
Bjørn: Ja, es ist halt, Patrick, du hast da, glaube ich, wirklich wirklich, wirklich echt was, was ausgelöst. Ich kann das, wie gesagt, eins zu eins nur unterstreichen. Das ist für mich, für mich schon, schon länger auch ein Thema. Und mir fällt es voll auf, wie wir in unserer Sprache ja sowieso generell in eine, ja, in eine, eine, wie soll man sagen, in eine Brutalität teilweise abrutschen in der Sprache. Da zählt für mich das halt voll dazu. Und ja, deshalb ganz wichtiger Punkt, ganz, ganz wichtiges Thema. unterstreichen. Sehr cool. würdig, die zweite Folge, ohne Wenn und Aber, glaube ich, haben wir schon jetzt. Ja, Patrick, Folge 2. Ich habe eine Ahnung.
Patrick Minßen: Ja, also ich würde normalerweise an dieser Stelle jetzt die Folge von Marcel Friedrich nennen, weil die natürlich unfassbar eindrücklich war. Und ich möchte an dieser Stelle auch nochmal darauf hinweisen, hört euch die Folge mit Marcel Friedrich an. Es geht das Mutmacher Projekt, ein cross-mediales Projekt, was er sehr groß aufgebaut hat und mega spannend ist. Aber auch er als Person ist spannend, weil er de facto seine Karriere als erfolgreicher Sportjournalist an den Nagel gehängt hat, sich diesem Projekt zu widmen, hat dann auch ein Buch rausgebracht. Das habe ich hier auch noch mal mit dabei. Das hat er mir kostenlos zugeschickt, damit ich es mir vor dem Podcast mal durchlesen konnte. Ich kann es euch nur empfehlen, euch das mal anzuhören. Auch da geht es viel darum, wie geht man mit Menschen ⁓ die ein Anderssein an sich haben. Es geht nicht nur ⁓ sichtbare Behinderungen, sondern wirklich Menschen, die anders sind. Und mal zu spoilern. Ihr werdet wahrscheinlich im Laufe dieser Vodkras-Folge feststellen, dass ihr auch anders seid. Aber hört's euch mal an, dann wisst ihr, was ich meine. Die Lieblingsfolge, die ich aber eigentlich nennen wollte, weil ich finde, wir müssen oder ich möchte gerne auch nochmal das Thema Führung mit reinbringen, weil mir das ein unglaubliches Anliegen ist und ich da ja auch in meinem Daily Business sehr stark mit konfrontiert bin, ist Daniel Heßmer, den ich im September 2025 bei mir im Podcast hatte und es ging die Buchvorstellung seines neuen Buches Führung im Wandel. Hier habe ich es auch nochmal mit dabei, falls wir dieses Snippet vielleicht später sehen. Daniel hat als Herausgeber gemeinsam mit vielen spannenden Autorinnen und Autorinnen dieses Buch herausgebracht und das ist für mich deswegen ein sehr wertvolles Werk und auch der Podcast war sehr spannend deswegen, weil es aufzeigt, welche Schwierigkeiten es in der Führung heutzutage eigentlich gibt und wie stark sich das Thema Führung auch verändert und wie sehr wir das menschenzentrierte in die Führung mit aufnehmen müssen, ⁓ zukünftig noch in der Lage zu sein, Mitarbeitende mitzunehmen auf einen erfolgreichen Weg in Unternehmen. Und ich werde nicht vergessen, wie Daniel innerhalb dieses Buches, aber auch im Podcast den Begriff des charismatischen Loslassens geprägt hat, der zeigen soll, wie man in der Lage sein muss, auch Verantwortung abzugeben, die Menschen laufen zu lassen, nicht zum Controletti zu werden, aber trotzdem eine gewisse Präsenz auch als Führungskraft zu haben, damit die Mitarbeitenden wissen, man ist da. Darüber hinaus ist aber ein Thema da auch sehr, auffällig gewesen, was wir alle als Führungskräfte uns mal sehr bewusst machen sollten, nämlich, dass Führung eine Fachaufgabe ist, für die es tatsächlich bis heute keine Ausbildung gibt. Drum wähle weise, wen du in eine Führungsposition bringst. Und Wunder, der erfolgreichste Vertriebler ist nicht immer auch gleichzeitig die erfolgreichste Führungskraft. Und wie man dem begegnet und damit vernünftig umgehen kann, erfahrt ihr in dem Podcast mit Daniel Heßmer. Leg ich euch ganz besonders ans Herz.
Ailyn: Und jetzt bist du dran, Björn.
Bjørn: Ja, auch eine wirklich grandiose Folge mit super vielen geilen Insights. Muss man wirklich sagen. das ist schon war echt beeindruckend. Gerade wenn du selber Führungskraft bist, so geht es dir ja. Mir ging es halt auch so. Ich habe da echt zwischendurch gesessen. Ja, du hast nicht unrecht. Charismatisches Loslassen. Total also ein ganz wichtiger Punkt, weil ja, wie oft tun wir das?
Patrick Minßen: Mhm.
Bjørn: Obwohl wir es eigentlich müssten wirklich. Und insofern super spannend, super wichtig. Fand ich total cool. Ja, kann ich voll und ganz unterstreichen. Ja, und ich habe als breite Folge und ich glaube, man wird es verstehen, meine zweite Lieblingsfolge war unsere Jubiläumsfolge, ein Jahr ungefiltert mit dem Ruwen, halt für mich immer noch nach. Warum? Weil wir ohne Ruwen heute nicht hier sessen. Das ist der erste Punkt. Weil wir Ohne die allererste Folge, wo Rufin einfach schon mal richtig einen rausgehauen hat damals als Gast. Und ich glaube, Eileen und ich, die dieses Gastthema noch gar nicht so auf dem Zettel hatten, irgendwie gemerkt haben, das ist aber schon ganz geil mit Gast und nicht alleine. Da glaube ich so, also ich habe auf jeden Fall da irgendwie, das ist, wenn du an den Honigtöpfen einmal naschst, dann weißt du genau, wie der Honig schmeckt und dann willst du genau das weiter haben. Geht nicht anders. Die Insights von Rufen sind einfach immer grandios. Muss man ehrlicherweise sagen, es gibt wenige, die im Sales-Bereich, gerade in der SaaS-Branche und in der SaaS-Bubble, so viel gutes Wissen weitergeben können, die so smart sind im Umgang in beide Richtungen, was ich sehr spannend finde. Rufen ist für mich einer der wenigen, der es sehr gut schafft, so diese Twitter-Position, die du ja hast, nach oben und nach unten massiv gut ...
Ailyn: Also meine verrückte Idee ist damals 2024 mit dir übrigens komplett nüchtern entstanden. Ich hab nämlich 2024 nicht ein Tropfen getrunken, von daher... Ich hab mich nüchtern drauf eingelassen.
Bjørn: auszufüllen und aber auch irgendwie zu erklären, wie es funktioniert und warum es funktioniert. Muss man halt ehrlicherweise sagen. Und ansonsten ist es einfach eine kleine Highlight Folge, was war ein Jahr ungefiltert. Deshalb bleibt es für mich eine der Highlight Folgen. ihr könnt davon ausgehen, wahrscheinlich nächstes Jahr könnte es wieder passieren, dass ich mir die aussuche. Insofern mal schauen, wie es wird. für mich einfach, weil es immer noch unglaublich ist, aus einer verrückten Idee.
Ailyn: Ich berufe auch alles. Ja, wirklich.
Bjørn: abends mit dem einen oder anderen Alkohol drin, so ein Ding zu machen, was jetzt über einem Jahr schon dabei ist. Ich habe heute noch mal in unsere Videos reingeguckt, Aline, die am Anfang uns die Community geschickt hat, wo ich dann noch mal gesessen habe und gedacht habe, wie verrückt ist das eigentlich alles gewesen? Was eine Reise auch so. Und insofern, ja, für mich deshalb auf jeden Fall eine Highlight-Folge, muss ich ganz klar sagen. Ja, ich nicht. Ich aber. Ich aber auf jeden Fall. Ja, also bei mir war schon ein bisschen was und ich glaube bei Rufen auch. Insofern war auf jeden Fall. Ja, nee, dann war es auch keiner. Dann war ich der einzige. Gottes Willen. Ja, aber gut. War Mut angetrunken wahrscheinlich. trotzdem für mich immer noch eine der schönsten Analogien. Kennt ihr Waschbecken? Und ich weiß noch, wie wir beide geguckt haben und gedacht haben. Was hat er genommen, was ich nicht habe? Wenn ja, gib mir davon was, nehme ich auch. Und dann einfach zu erklären, da sind Siebe drin, die filtern, das habt ihr nicht. Das ist mich immer noch was, was für mich auch die schönste Beschreibung ist für das, was wir tun, weil wir es nicht filtern. Weil wir einfach Bock darauf haben, genau das nicht zu tun, weil wir sagen irgendwie so, ich überlege nicht, was ich sage. Ich sage das jetzt einfach. Und weil wir unsere Gäste dazu bekommen, das auch zu tun. Und deshalb ist das für mich so. so wichtig, weil den 100.000.00. Sales Podcast hätte ich jetzt nicht gemacht. Deshalb an dieser Stelle.
Patrick Minßen: Ja und der Grund dafür, warum wir das zu tun, ist ja eigentlich auch ganz einfach. Ich meine, wenn sich jeder mal selbst so ein bisschen in sich reinfragt, wenn wir so einen Podcast hören, wie oft sitzt man da und denkt sich, was erzählt er da? Warum sagt er nicht ganz klar, wie es ist? Er weiß doch, wie es ist. Soll er es uns doch sagen? Das ist dieses Bedürfnis nach ... Offenheit, Ehrlichkeit, Authentizität, das man irgendwie auch bedienen sollte. Und man muss ja ganz ehrlich sagen, liebe Zuhörende, wir machen es nicht nur für euch, sondern es tut uns selbst auch gut, die Themen einfach ehrlich zu betrachten und offen anzusprechen und eben nicht vorher in der Vorbereitung uns Gedanken machen zu müssen. Wie umschreibe ich das jetzt? Was lasse ich jetzt weg? Wie beschönige ich das? Und hinterher muss Björn noch fünf Stunden lang die Folge schneiden. Das gibt es halt bei uns nicht. Und das war auch einer der großen Gründe, ich habe es eingangs ja gesagt, warum ich mich dafür entschieden habe, war euch mitzumachen, weil das genauso ein Format ist, wie ich es mir für mich auch immer vorgestellt habe, wenn ich mal Podcast machen sollte. Das passt einfach gut.
Bjørn: Ja, voll, also für uns auch. Insofern, eigentlich hatte ich geplant, die Liste unserer Gäste mal rauszuziehen, weil es zu viele waren. Aber ich mache es einfach mal anders und ich haue an dieser Stelle einfach mal ganz viel raus. Danke raus, danke an Tim Bartel, danke an Anni de Moij, danke an Marcel Friedrich, danke an Dima Honter, danke an Andreas Caldewey, danke an Florian Gipser, großes Danke an Daniel Heßmer, danke.
Ailyn: Nüßtab. Das ist echt krass, wenn man so zuhört, wie du alles aufzählst. Das flasht mich immer wieder.
Bjørn: Ruhven. an Michael Mörer, auch eine grandiose Folge übrigens. Danke an Christopher Funk. Danke an Volker Kaufmann,
Ailyn: Auch wenn ich immer durch die Bibliothek scrolle und jetzt sagst es auch nochmal, was für krasse Menschen schon interviewen durften tatsächlich.
Bjørn: auch was Führung angeht, eine der besten Folgen überhaupt. Danke an Alexander Müller von Canon, vom VMK. Dann Draghi Sisa, auch eine grandiose Folge, ungefilterter Friends Fabio. Dank. Michael Scheidel, herzlichen Dank. Nochmal Draghi, was haben wir denn hier noch?
Ailyn: Das muss man auch sagen. Als wir damals angefangen haben, wir gesagt haben, da machen wir halt ein Gast im Monat, das sind 12 im Jahr, das kriegen wir auf jeden Fall hin. Als wir ganz vorne frisch gestartet sind und mittlerweile
Bjørn: Alles wirklich absoluter Wahnsinn. Alexander Dost, Provision, grandioses Thema. Alexander Homburg, Patrick, auch eine tolle Folge. Die Liebe Lu hat mit uns eine
Ailyn: haben wir ja jede Woche einen Gast, weil einfach die Leute auch wollen und auf uns zu kommen und wir können vorproduzieren und dass das mal passiert, das hätte ich tatsächlich nicht gedacht am Anfang.
Bjørn: tolle Folge gemacht. Vanessa Schäfer zum Thema Sales und Marketing, sehr grandios. Für mich im Kopf geblieben, die zwei Folgen mit Jürgen Schmidt, für mich immer noch eine der geilsten Stories überhaupt in diesem Jahr. Genau, den Bankbart Mr. Finance, einfach grandiose Folge, wirklich alle beide. Wenn ihr nicht wisst, Ja, Ja, total. Ja, Nadine Schönwald.
Patrick Minßen: Vor allen Dingen, was für eine Menge an Folgen da auch zusammen kam. Das ist echt enorm, ne?
Ailyn: War auch gut.
Bjørn: Ja, was? Hört mal rein, noch dabei war. Olympia Hordinski war dabei. Vielen Dank, war auch eine grandiose Folge. Ja, der liebe Christian Soller. Lea, haben wir schon gesagt, rufen wir im Gespräch mit Marie-Christine Kipper. Auch eine tolle, ungefilterte Friends-Folge über Gründ. Mach doch einfach mal die Mental-Health-Folge mit Christoph Karger. Läuft mir jetzt gerade in dem Moment, wo ich drüber rede, Schauer über den Rücken, weil sie einfach so gut und so wichtig war. Auch für mich eigentlich eine der ganz wichtigen Folgen. Danny Werns war mit dabei. Hier läuft mir der Patrick gerade über den Weg in der Liste, wenn ich so schaue. Mit dem haben wir auch schon mal ein Interview gemacht. Michael Larchen von V-Front, für mich auch eins der Highlight-Interviews. Helena Klaus war wunderbar, vielen Dank dafür.
Patrick Minßen: Danke.
Ailyn: Hahaha
Bjørn: Das waren unsere Gastfolgen in diesem Jahr. Wahnsinn, ich mir das rein tue, mit wem wir alles geredet haben. Grandios. Einfach nur grandios.
Patrick Minßen: Und vor allen Dingen, allen Dingen, vor allen Dingen, wie viel Geduld die auch mit uns haben. Das möchte ich jetzt auch nochmal an der Stelle erwähnen. Du hast nämlich den Alexander Homborg erwähnt. Und wer die Story nicht kennt, der Alexander, der war noch nie in einem Podcast dabei. Sein Thema war Pitch Perfect. Das war im Mai diesen Jahres. Und er war sowieso relativ aufgeregt. Er wusste nicht genau, wie muss ich mich vorbereiten und was, verhalte ich mich da? Und also es war, er hat richtig Bock drauf gehabt, aber er war aufgeregt. Dann haben wir knapp eine Stunde lang aufgenommen und er hat richtig geil abgeliefert. Na wirklich gut, das war richtig toll. Und dann war die Zeit ⁓ und uns ist aufgefallen, die Folge wurde nicht aufgenommen. Und wir mussten alles noch mal machen. Ich gebe zu, ich habe mir dann so ein, zwei Stunden Zeit gelassen, bis ich ihn angerufen habe. Und dann habe ich ihn angerufen und habe gesagt, Alex, Das war richtig cool, ne? ja, ich bin auch so froh, dass das gut geklappt hat, sagte er, Gott sei Dank. Ich sagte, Alex, wir müssen es noch mal machen. Was, wieso? Noch eine Folge, Teil 2? Sag ich, nee, das hat mich aufgenommen. Wir müssen es noch mal machen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, die zweite Folge, die zweite Aufnahme wurde noch geiler als die erste. Und der hat hinterher zu mir gesagt, du hast recht, das ist nur eine Frage der Übung, jetzt bin ich drin. Das war echt klasse.
Bjørn: Nö! Ja, wahrscheinlich weil er auch viel freier im Kopf war in der zweiten Folge auf einmal. Ja, aufschneiden.
Patrick Minßen: Anscheinend, ja. Es hat auf jeden Fall super funktioniert. Aber natürlich ist es mir als Host hier erst mal unangenehm, dass ich dann auf den Gast noch mal zugehen muss und sagen muss, ey, das hat mich aufgenommen, ich weiß nicht, was ich gemacht habe. Ich weiß, es war für dich eher anstrengend, aber ich brauch dich noch mal. Aber er hat sofort gesagt, ich mach es. Ich mach das noch mal mit dir. Und das ist echt cool. Und deswegen an alle, die du genannt hast und auch an den Alex, der große Geduld mit mir hatte.
Ailyn: Das ist dir mit deiner Folgen von daher.
Bjørn: Mhm.
Patrick Minßen: Nochmal vielen Dank. ist richtig cool. Unser Podcast lebt von euch. Wenn wir euch nicht hätten, gäbe es auch diesen Podcast nicht Punkt. Und das ist cool. Danke.
Bjørn: Ja, absolut. Von mir auch nochmal, wie gesagt, dieser Stelle große Dankeschön. Deshalb glaube ich auch cool einfach mal zu sagen, wer alles da war. Für euch schon mal der Hinweis, wenn ihr euch überlegt, da war der eine oder andere Spannende dabei und ihr habt noch nicht reingehört. Alle Folgen findet ihr natürlich bei Spotify, Apple Podcasts. Neuerdings auch bei RTL Plus seit gestern habe ich gerade die Meldung gekriegt und noch in diversen anderen Plattformen. Also ich ruste uns gerade quer durch die gesamte Podcastwelt überall.
Ailyn: Ja, aber ich muss gerade machen, weil mir was einfällt.
Bjørn: Auch das ist etwas, was wir in Zukunft ein wenig anders machen wollen. Insofern sucht uns, findet uns und hört rein. Die Folgen lohnen sich total. Lieber Patrick, wir machen ja immer so Abschlussfragen und ich habe mir auch für euch ein paar schöne Abschlussfragen überlegt.
Patrick Minßen: Ach Gott. Übrigens habe ich das Konzept der Abschlussfrage nie in meiner Folge mit aufgenommen. Muss ich gestehen.
Bjørn: Ne, ich weiß. Ja, das ist... Genau, Rütig, voll okay. Sobald Eileen und ich dabei sind, keine Chance, gibt es die Abschlussfrage. Hast du einen schönen Tipp, was man Vertrieblern zu Weihnachten schenken kann? Ich nehme mal Bücher aus, sonst ist es relativ einfach. Wir haben einfach 13.000 Bücher gehabt, die man verschenken konnte. Hast du einen guten Tipp?
Patrick Minßen: den Vertrieblern zu Weihnachten schenken.
Bjørn: Aileen, musst dich nicht vorbereiten, weil du kriegst eine andere Frage gleich.
Patrick Minßen: Meine Frau sagt immer zu mir, was soll ich dir denn schenken? Du kannst ja alles selber kaufen. Das ist wahrscheinlich bei vielen Vertrieblern und Vertrieblerinnen, die uns so zuhören, auch der Fall. Es ist tatsächlich schwer zu sagen, was kann man Vertrieblern zu Weihnachten schenken? Ich sag's mal anders. Ich glaube, dass wir Führungskräfte uns vielleicht mal überlegen sollten, ob wir unseren Teammitgliedern mal eine kleine Freude machen.
Ailyn: Es war k...
Patrick Minßen: Da die Folge erscheinen wird, wenn die Überraschung schon passiert ist, kann ich an dieser Stelle verraten, was meine Kolleginnen und Kollegen im Team dieses Jahr erwartet. Meine wunderbaren Töchter haben sich nämlich tatsächlich einen ganzen Sonntag lang in die Küche gestellt, selber Kekse gebacken, alle Kekse verziert, in Summe über 150 Kekse, ich habe sie gezählt.
Ailyn: dass alle mal ein bisschen ehrlicher mit sich selbst sind. Weil dann sind sie auch automatisch ehrlicher mit den anderen. auch in unserer Bubble werden wir das wahrscheinlich bestätigen können. Auch da sehen wir natürlich noch zwischen all den coolen Leuten trotzdem ab und zu auch mal den Hang dazu, Sachen ein bisschen zu übertreiben, zu verschönern, nicht ganz ehrlich zu sein. Und ich finde, das ist noch was, was ich immer noch sehe und was ich aber als sowas von unnötig empfinde.
Patrick Minßen: Und dann haben sie die in kleine Tütchen gepackt, haben die Tütchen zugebunden, Kärtchen dran gehängt und da steht drauf, meine Tochter hat selbst drauf geschrieben, danke, dass ihr meinen Papa dieses Jahr so unterstützt habt. Und diese Kekse schicken wir jedem per Post zu, geht jetzt morgen oder übermorgen raus. Und ich glaube, kleine Geschenke, die von Herzen kommen, haben eine größere Wirkung als das, was viel Geld kostet.
Ailyn: weil die Leute so viel zu geben haben und mir das wirklich Latte ist, ob ihr immer eure Ziele erreicht und im Presidents Club fahrt, ob ihr euch eine Rolex gekauft habt, eine Porsche fahrt oder nicht. Es ist völlig okay, wenn es mal scheiße läuft und macht euch als Menschen und auch die Expertise, die ihr habt, macht sie für mich nicht besser oder schlechter, nur weil du jetzt im Presidents Club fährst oder nicht. Und von daher würde ich mir wirklich wünschen, dass alle da so ein bisschen mehr ehrlich sind und vielleicht auch ein bisschen
Bjørn: Sehr schön. Ach mein Gott, was soll man dazu noch sagen? Eileen kriegen wir nicht mehr getoppt wahrscheinlich. ähm, das ist ja, Ja, genau, pass auf. ne? Frage an dich. Keine Geschenke, nix. Ähm, gibt's was, was du dir, wenn du einen Wunsch
Patrick Minßen: Hahahaha
Bjørn: frei hättest, ne? So, was so ein bisschen mit Sales, unser Bubble und all dem, was wir so bisher erlebt haben, zu tun hat, ne? Wenn du einen Wunsch frei hättest, so für nächstes Jahr, was würdest du dir wünschen?
Ailyn: Bodenständiger oder versuchen, bodenständiger zu sein und das so ein bisschen mehr zu vermitteln, das würde ich mir wünschen. sehr weihnachtlich. Ui!
Bjørn: Sehr, cool. Sehr, sehr, cool. Ist gut, wenn man der Moderator ist. Dann muss man solche Fragen nicht beantworten. Ich weiß, warum ich ja gesagt habe. Ich habe aber auch einen Wunsch. Ganz ehrlich, ich will noch mal kurz auf die Folge mit dem Ulf zurückkommen und auf das, was du eben gerade gesagt hast. Ich habe auch einen Wunsch, gerade wie im Sales, die wir hustlen jeden Tag und wo wir mit Führungskräften kämpfen, die vielleicht nicht so sind, wie sie sein sollen, wo Führungskräfte mit Mitarbeitern kämpfen, die auch nicht so gut funktionieren, wie vielleicht funktionieren wollen, wie das Unternehmen sich das denkt. In einer Zeit, die gerade, glaube ich, sehr wild und sehr durcheinander ist, die uns im Sales, glaube ich, auch nächstes Jahr wahrscheinlich durchaus öfter mal betreffen wird. Alle die, die jetzt gerade zum Jahresende noch die Kündigung gekriegt haben, weil die Probezeit ausläuft und jetzt vor Weihnachten da stehen und sich überlegen, wie sie das ihrer Familie erklären. Ich würde mir wünschen, fragt euch doch nächstes Jahr einfach mal mehr morgens, wenn ihr aufsteht.
Ailyn: Hehe. Bjørn (1:00:09) Wer will ich eigentlich sein? Ich finde, ist eigentlich für mich so eins der schönsten Zitate des Jahres und deshalb auch mein großer Wunsch, was ich jedem so bisschen mitgeben möchte. Ja, mach auch mal. dann wünsch Patrick Minßen (1:00:21) Dann darf ich mir auch noch was wünschen, oder? Wenn ihr alle was wünschen dürft. Also mein Wunsch ist auch Ailyn (1:00:26) Tschüss! Patrick Minßen (1:00:30) kurz und knapp und authentisch und gerade heraus, wir im Sales haben alle eine große Klappe. Setzt eure große Klappe mal für was Sinnvolles ein und kommt zu uns in den Podcast und liefert mal Informationen, die andere Menschen wirklich weiterbringen. Da hätte ich richtig Bock drauf. Wir sind da. Kontaktiert uns jederzeit. Ailyn (1:00:30) Ja! Bjørn (1:00:46) Sehr, sehr, sehr cool. Der schönste Wunsch überhaupt von allen. Ja, ihr Lieben, eine Stunde, perfekt. Das ist genau das, was ich gehofft habe, was rauskommt. Wir orientieren uns an Patrickzeit, nicht an Björn und Alinezeit. Insofern passt das schon. Zu dritt kann man auch mal eine Stunde machen und in diesem besonderen Fall glaube ich auch. Ich glaube, ich kann den Namen von uns allen sprechen. Wir drei wünschen euch ganz, ganz, ganz, ganz frohe Weihnachten, ruhige Weihnachten, besinnliche Weihnachten im Kreis, a eurer Liebsten. Ailyn (1:00:55) Danke, Björn. Bjørn (1:01:16) Familie ohne Stress, einen guten Rutsch in 2026 und für alle im Sales, weil wir sind ja nun mal alle im Sales. Hey Leute, ganz ehrlich, wenn es Jahr scheiß ist und das Quartal scheiß ist und die Ziele so weit weg sind wie alles andere auch, dann kommt nicht auf Idee am 31. Morgens noch irgendjemand anzurufen und zu glauben, der müsste jetzt noch einen Deal unterschreiben. Das rettet das Jahr, das Quartal und den Monat auch nicht mehr. Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, vielen Dank Alin. Vielen Dank, Patrick, für diese wunderbare Folge. Mir hat es einen großen Spaß gemacht. Ich hoffe, auch. Sehr schön. Wunderbar. euch allen folgt uns auf Insta, auf TikTok, auf LinkedIn, auf allen möglichen Podcast-Plattformen und bleibt uns gewohlen. wir hören uns dann im Januar direkt in der ersten Woche wieder. Und ja, ich freue mich jetzt schon darauf, was nächstes Jahr so alles passiert. Ich freue mich auf alle neuen Folgen mit euch beiden. ja, sage an dieser Stelle. Patrick Minßen (1:01:49) Definitiv! Bjørn (1:02:14) Frohe Weihnachten! Patrick Minßen (1:02:15) Frohes Fest ihr Lieben! Dankeschön!
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